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[26.03.2009] (kfr)
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Im Interview: Marabu EDV-Beratung und -Service

Ralf Günther, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer, Marabu EDV-Beratung und -Service

Informationen zu verwalten heißt auch, sie sicher und für lange Zeiträume abzulegen. Dabei dürfen Archive nicht losgelöst von internen Prozessen betrachtet werden. Verschiedene Kriterien müssen erfüllt sein, um ein Archiv zum Teil der DMS-Struktur zu machen.
Wir sprachen mit Ralf Günther, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer bei Marabu EDV-Beratung und -Service über die Anforderungen, die eine Archivlösung für den Mittelstand erfüllen sollte.

Sind branchenspezifische Archivlösungen gefragt oder lassen sich Standardprodukte einsetzen?

 Ralf Günther 
Ralf Günther
Günther: Speziell im Gesundheitsmarkt kommt es auf eine hohe Kompetenz und branchenspezifische Lösung an. Standardprodukten mangelt es in der Hauptsache an den spezifischen Kommunikationsschnittstellen und der Möglichkeit die Prozesse einfach und flexibel abzubilden.

Wie steht es um die Einbindung in Dokumenten-Management-Prozesse oder den täglichen Workflow?

Günther: Durch die hohen Anforderungen im Gesundheitsmarkt ist es für uns wesentlich einfacher DMS-Prozesse und Workflows mit unserer Lösungs-Suite »PEGASOS« abzubilden. Häufig werden wir gefragt, wenn andere keine passende Lösung anbieten können.

Spielen Formate eine Rolle? Wird der Anwender dementsprechend beraten und was könnte zukunftstauglich sein?

Günther: Formate spielen für uns keine Rolle, jedoch empfehlen wir die Standards TIF, JPEG, PDF/A und DICOM.

Welche Kriterien sind entscheidend für ein gutes Archiv?

Günther: Sicherlich das Archiv und Speicher-Handling, jedoch sollte auch das physische Akten-Handling als integrierter Bestandteil nicht vergessen werden. Wir haben eben noch die gute alte Akte in Papierform.

Mittlerweile gibt es Archivmedien, zu denen es keine Rückwärtskompatibilität gibt. Welche Möglichkeiten der Migration gibt es hier?

Günther: Bei der Auswahl eines Archivsystems spielt die Migration eine wesentliche Rolle. Die Aufbewahrungsfristen von 30 und mehr Jahren sind für Krankenhäuser essentiell und müssen daher mehrfach auf die neueste Technologie migriert werden.

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