<
 zur Startseite 
Anzeige
 Fehlerteufel
 © 2012 by
speicherguide.de GbR
Seite empfehlenSeite empfehlen
Diese Seite bookmarken bei ...
  Diese Seite Ihren XING-Kontakten zeigen   Seite bei Google bookmarken    Seite bei Mister Wong bookmarken    Seite bei Linkarena bookmarken    Seite bei Yigg bookmarken    Seite bei Webnews bookmarken    Seite bei Folkd bookmarken 
[03.11.2009] (eh)
Article Rating

Fallstudie: Kinderfürsorge mit neuer Erfassungslösung

Als eines der ersten deutschen Bundesländer hat Mecklenburg-Vorpommern ein Einladungs- und Rückmeldesystem zu den Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 nach § 26 Sozialgesetzbuch V eingeführt. Das mit dem Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern umgesetzte Kooperationsprojekt dürfte für weitere Bundesländer Pilotcharakter haben.

Hauptgebäude DVZ Mecklenburg-Vorpommern
Hauptgebäude DVZ Mecklenburg-Vorpommern
Ausgangspunkt für das neue System in Mecklenburg-Vorpommern war die »Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit« aus dem Jahr 2008. Deren Ziel: Jedes Kind in Deutschland soll die notwendige Fürsorge erfahren und gesund aufwachsen. Hierfür sind die Länder angewiesen, ein Einladungswesen zu den Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 nach § 26 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) einzurichten. Dieses ist zu einem sozialen Frühwarnsystem auszubauen, mit Hilfe dessen die Behörden Eltern in schwierigen Lebenssituationen schneller identifizieren können.

Das DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern als landeseigenes Rechenzentrum hat die Lösung umgesetzt. Es entschied sich dabei für die Erfassungslösung »FrontCollect« Beta Systems Software in Verbindung mit der neuen Fachanwendung »KIGiD – Kindesgesundheit im Dialog«. Formulare zu den Vorsorge-Untersuchungen werden hierbei mit Front-Collect gescannt, ausgelesen und archiviert, so dass ein umgehender Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern, deren Daten in der Landeslösung »Zentrales Informationsregister« (ZIR) gehalten werden, möglich ist. Die kombinierte Lösung aus Front-Collect und KIGiD kann zukünftig auch in anderen Bundesländern genutzt werden.

Informationsquellen zentral zusammengeführt

Umgesetzt wurde die neue Lösung durch die Einrichtung einer Servicestelle beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS). Ärzte und Krankenhäuser senden hierbei die Teilnahmebestätigungen zu den Untersuchungen auf Basis der bekannten Rezeptscheine an die Servicestelle. Dort liest Front-Collect die Datensätze aus den Formularen – ob handschriftlich oder maschinenschriftlich – aus und verarbeitet die Belege vom Import über den Datenabgleich mit den Melderegistern bis zu deren Übergabe an ein Archiv oder das von der DVZ entwickelte Fachverfahren KIGiD.

Beta Systems Software »FrontCollect«
Beta Systems Software »FrontCollect«
Das neue Verfahren ist direkt mit dem Zentralen Informationsregister Mecklenburg-Vorpommerns verbunden. Alle Informationsquellen werden somit zentral zusammengeführt, gebündelt und über eine hoch effiziente automatisierte Prozesskette weiterverarbeitet. Durch die automatisierte Verarbeitung über Front-Collect/KIGiD kann die Servicestelle die ärztlichen Angaben auf den Bestätigungen unmittelbar nach ihrem Eintreffen mit den Einwohnermeldedaten abgleichen. Bei versäumten Fristen erhalten die Eltern zunächst eine Erinnerung, anschließend kann die Servicestelle, falls notwendig, weitere Schritte einleiten.

»Die Lösung von Beta Systems ermöglicht uns eine weitestgehend automatische Bearbeitung der ausgefüllten Belege aus den Vorsorgeuntersuchungen«, sagt Ants Finke, Abteilungsleiter Fachapplikationen in der DVZ. »Der Abgleich mit dem Landesregister war einfach und wir konnten die Lösung direkt an das vorhandene Verfahren anschließen.«


Rating
Kommentare
Only registered users may post comments.
 ...nach oben 
Editorial
Lange wurde darüber diskutiert, mehrmals verschoben, Unternehmensverbände wetterten dagegen heftig – aber nun kommt 2012 die unsägliche E-Bilanz auf die Unternehmen zu. Perverserweise ist die E-Bilanz ein Teil des »Steuerbürokratieabbaugesetz« (SteuBAG). Klingt doch eigentlich gut, oder nicht? Bürokratieabbau – wer will das nicht? Da ist es nicht opportun dagegen zu sein.

Der Steuerhammer E-Bilanz kommt

Engelbert Hörmannsdorfer
Redaktion ECMguide.de
Special »E-Government«
powered by:
Domea-Zertifizierungen
 Zum Vergrößern anklicken!
Domea-Übersicht als PDF ...
Produktbesprechung
Minimize
 Anzeigen