Zwei Konkurrenten können, wenn es um neue Märkte geht, sogar miteinander partnern. So jetzt Canon und HP, die eine erweiterte Partnerschaft zur gemeinsamen Vermarktung einer neue Palette von Office-Lösungen angekündigt haben. Unterm Strich will HP sich endlich richtig zum Output-Management- bzw. Managed-Print-Service-Spezialisten mausern – und braucht dazu die Hilfe von Canon. HP verstärkt damit ihr Portfolio um Abteilungs- und Produktionsdrucker.
Ziel ist, dem Kunden neue webfähige Lösungen zu bieten, die Canons Multifunktionsplattformen und Druckverfahren mit den Device-Management-, IT-Integrations- und Office-Workflow-Fähigkeiten von HP verbindet. Die Partnerschaft beinhaltet aktuelle und zukünftige Produktpaletten beider Unternehmen und bietet den Kunden damit eine größere Kompatibilität innerhalb ihrer Druck-Infrastruktur.
Auch die HP-Tochter EDS sol eine tragende Rolle spielen: Mit dem breiten Software- und Serviceangebot, das von EDS, erbracht wird, sowie den Managed-Print-Services von HP und Canons weltweitem Service- und Support-Angebot sollen weltweit ausgerichtete Großkunden jetzt Zugriff auf ein vollständiges Angebot haben. Überdies hat HP die Managed-Printing-Sparte aus der IPG ausgegliedert.
Canon und HP erwarten außerdem, dass sie ebenfalls vom gegenseitigen Zugang zu ihren Management- und 3rd-Party-Software-Portfolios profitieren werden, einschließlich Canons »imageWARE«-Enterprise-Management-Console und »Canon MEAP« sowie »HP Web Jetadmin« und der »HP Open Extensibility Plattform«. Das erweiterte Produkt- und Dienstleistungsangebot wird voraussichtlich für Kunden in Europa und USA sowie für global agierende Kunden aus diesen Regionen erhältlich sein.
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