»ECM meets Enterprise 2.0« – so lautet der Titel eines aktuellen Forschungsprojektes an der Hochschule RheinMain, das soeben gestartet ist. Der ECM-Spezialist SER Solutions beteiligt sich mit mehreren Mitarbeitern an dem auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhaben. Das Softwareunternehmen verspricht sich davon neue Erkenntnisse über die Integration von Web-2.0-Technologien wie Blogs und Wikis in moderne Enterprise-Content-Management-Architekturen.
SER sieht darin eine klassische »Win-Win-Situation«. Studierende des Hochschulfachbereichs Design, Informatik, Medien erhalten die Gelegenheit, wissenschaftliche und technische Fragestellungen in direkter Zusammenarbeit mit der Industrie zu bearbeiten. Dabei können sie reale Aufgabenstellungen bei einem Softwarehersteller sowie die typischen Entwicklungsabläufe kennen lernen und sich genau die Qualifikationen erarbeiten, die sie beim Berufseinstieg benötigen. SER wiederum erhält durch dieses Förderprojekt wissenschaftliche Unterstützung bei der Entwicklung kommender Generationen von ECM-Systemen.
Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung typischer Use-Cases für die Kombination von Web-2.0-Technologien und ECM-Systemen. Bereits seit zwei Jahren hat SER die Arbeitsgruppe ECM an der Hochschule RheinMain finanziell gefördert, die an der Durchführung des neuen Forschungsprojektes maßgeblich beteiligt ist. Finanziert wird das aktuelle Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Als weiterer wissenschaftlicher Partner ist die Arbeitsgruppe »eBusiness & Wissensmanagement« (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II) der Universität Trier beteiligt.
SER ist übrigens auch Mitglied in der kürzlich gegründeten ECM Allianz Deutschland, die sich als Interessengemeinschaft »ECM jetzt!« versteht. Sie will die Thematik rund um Enterprise-Content-Management stärker beim Kunden positionieren und die Optimierungspotenziale herausheben (ECMguide.de berichtete).
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