Hot-Standby-Feature von Artec »EMA Release 3.6«
Der Business-Continuity-Spezialist Artec bringt mit der Version 3.6 ein neues Release seiner »EMA«-Archive-Appliance auf den Markt. Mit der neuen Version verbessert der Karbener Anbieter vor allem die Ausfallsicherheit und das Management der Appliance. Die wichtigste Neuerung ist dabei das optionale Hot-Standby-Feature, das mehr Freiraum beim Synchronisieren von Standby-Geräten schafft. Bestandskunden können dieses neue Feature auch für bereits erworbene Geräte über ihre Fachhändler beziehen. Weitere Neuerungen in EMA 3.6 optimieren die Integration des Gerätes in bestehende Infrastrukturen, die Nutzung des Archivspeichers sowie andere administrative Belange.
Mit Hot-Standby haben EMA-Anwender die Möglichkeit, Standby-Geräte manuell oder zeitplangesteuert zu synchronisieren. Mithilfe eines unabhängig im Standby-Gerät erzeugten Indexes kann man so laut Artec die Zeit bis zur vollständigen Betriebsbereitschaft nach einem Ausfall drastisch reduzieren. Mit dieser Funktionalität bildet das Unternehmen den Active-Passive-Cluster-Ansatz in der Appliance ab.
Daneben bietet EMA 3.6 die Option zum geordneten Stilllegen und Inbetriebnehmen neuer Austauschgeräte. Dabei repliziert EMA alle verzögerten Vorgänge, sodass nach Angaben von Artec kein Datenverlust beim Austausch entsteht und sich das Archivieren übergangslos fortsetzen lässt.
Erweitert hat ARTEC mit EMA 3.6 auch die Multipathing-Kompatibilität des Gerätes: Jetzt sind unter anderem die Plattformen von HP, IBM oder NetApp für den Betrieb zertifiziert. Ferner kann ein Anwender nun das RAID-System für den internen Cache präventiv reparieren. Zum Beispiel dann, wenn es eine Warnmeldung gibt, das System aber noch nicht defekt ist.
Mehr Flexibilität bietet EMA 3.6 außerdem in Sachen Print-to-Archive. Druckerfreigaben und Ports lassen sich nun über HTTP-Verbindungen frei eingeben. Das erleichtert die Integration in bestehende Infrastrukturen.
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