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[19.11.2009] (eh)
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HP nimmt sich dem Notebook- und Netbook-Backup an

HP »Data Protector«-Architektur
HP »Data Protector«-Architektur
Das Problem ist bekannt und nach wie vor noch nicht gelöst: Neuesten Untersuchungen von HP zufolge sichern nur 26 Prozent der Unternehmen ihre Desktopdaten vollständig, bei Notebooks sind es sogar nur 18 Prozent. Gleichzeitig jedoch speichern Mitarbeiter zunehmend wichtige Unternehmensdaten außerhalb des Firmennetzwerks. Mit Netbooks verstärkt sich noch dieser Trend – eine enorme Datenverlustgefahr.

Mit einer überarbeiteten Version der HP-Backup-Software »Data Protector Notebook Extension« (DPNE) will HP nun den Kampf gegen den Datenverlust auf mobilen Geräten erneut aufnehmen. Der DPNE erkennt als Besonderheit die Last einzelner Anwendungen und weist jeweils genügend Kapazität für die eigentliche Arbeit an Dokumenten und Outlook-Anwendungen zu, wodurch das Backup den Arbeitsablauf nicht beeinträchtigen soll. Mitarbeiter sollen dadurch nun erheblich leichter und weniger umständlich ihre Daten sichern können, auch, wenn sie gerade nicht ans Firmennetzwerk angeschlossen sind oder es sich um lokale Daten handelt.

Integriert sind dazu in das Paket drei Lösungen:
► »Continuous File Protection«: Es bietet kontinuierlichen und automatischen Schutz für lokal generierte Daten, indem es das Backup nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt fährt, sondern bei jedem Speichervorgang eine neue Version der Backup-Datei erstellt, auch wenn kein Zugang Intranet oder Internet besteht. Die Anwender können ihre Daten selbstständig wiederherstellen. Somit fallen keine zusätzliche Administrationskosten durch die IT an.
► »Local Recovery«: Dieses Tool speichert veränderte Dateien lokal und ermöglicht Anwendern somit, versehentlich überschriebene oder gelöschte Dateien auch offline wiederherzustellen – ohne fremde Hilfe und ohne auf eine Verbindung zum Internet oder Firmennetzwerk angewiesen zu sein.
► »Open File Protection«: Es schützt Dateien in Bearbeitung wie etwa Outlook-PST von Microsoft oder Datenbank-Anwendungen wie Sage und MySQL. Mit Hilfe von Snapshot-Technologie stellt die Anwendung sicher, dass offene Dateien automatisch geschützt und wiederherstellbar sind, ohne Eingriff durch den Anwender oder eine Anbindung ans Firmennetzwerk.

Mit Dedup und Kompression
Die Deduplikations-, Datenverschlüsselungs- und Kompressionsverfahren des DPNE ermöglichen eine blockweise Datensicherung. Dateien werden nicht in mehreren Varianten abgespeichert, sondern es werden nur die Änderungen selbst gesichert, sodass das Speichervolumen schlank bleibt. HP bietet darüber hinaus »Backup & Recovery Fast Track Services« an. Dies sind skalierbare Serviceangebote, welche die Implementierung und Anwendung der Backup- und Recovery-Lösungen von HP unterstützen und beschleunigen.

Für kleine und mittlere Unternehmen ist ein Startpaket verfügbar, das bis zu 100 Clients bedient. Für ein Update mit 100 Clients von älteren DPNE-Versionen muss ein Anwender mit 3.194 Euro kalkulieren.

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