Kleine und mittlere Kommunen scheinen beim Thema E-Government noch Nachholbedarf zu haben. Aber es geht voran. »Generell sehen wir in den letzten Jahren ein steigendes Bewusstsein im Behörden-Sektor für die Vorteile elektronischer Dokumentenmanagement-Systeme, besonders wenn es um die Umsetzung effizienter Arbeitsprozesse geht«, urteilt Marcus Hüttmann, Geschäftsführender Gesellschafter bei Hans Held Büroorganisation, im Rahmen des ECMguide.de-Schwerpunkts »E-Government«. »Die Bestimmungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie mit ihren Anforderungen an die Informations- und Organisationsverwaltung werden den Wandel hin zum E-Government forcieren.«
Der Beitrag für diesen Trend aus dem Hause Held ist die DMS-Software »Regisafe«, die sich als ganzheitliches Steuerungsinstrument für die Dokumentenverwaltung und die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie präsentiert (ECMguide.de berichtete). »Regisafe bietet alle genannten Basisdienste unter einer einheitlichen Oberfläche. Dabei sorgen unterschiedliche Schnittstellen für die Einbindung in andere IT-Anwendungen und -Prozesse«, erläutert Hüttmann. »Nur wenn die zentralen DMS-Aufgaben unter einem Dach vereint sind, können die Vorteile einer E-Government Lösung – wie zum Beispiel eine einheitliche Datenhaltung und das damit verbundene Wegfallen von zeitaufwändigen Mehrfach-Erfassungen – wirklich zum Tragen kommen.«
Hüttmann ist sich sicher, dass E-Government-Konzepte der nahen Zukunft zudem verstärkt interaktive Elemente bieten werden, was nicht nur dem gewerblichen, sondern auch dem privaten Bereich zugute kommen wird: »Bürger können somit per Mail oder Web-Interface Anträge stellen oder Ausweise verlängern lassen. Abhängig ist diese Entwicklung jedoch von den Rahmenbedingungen im Bereich der elektronischen Signatur und der damit zusammenhängenden Rechtsgültigkeit sowie von den Kosten für den Bürger.«
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