Archiware »Presstore 3.2«
Der Datenmanagement-Spezialist Archiware hat sein Storage-Paket »Presstore« in der jetzt vorliegenden Version 3.2 deutlich optimiert und erweitert. Es bietet jetzt neue Funktionen rund um das mobile Datensicherungs-Modul »Backup2Go«. Außerdem machen Snapshot-Unterstützung, Deduplizierung und Remote-Workstation-Konfiguration das Datenmanagement mobiler Arbeitsplätze noch komfortabler für Administrator und Nutzer.
»Mobiles Arbeiten gewinnt überall an Bedeutung. Deswegen haben wir weitere Funktionen für Presstore Backup2Go entwickelt«, sagt Josef Doods, Geschäftsführer des Münchner Softwarehauses. »Außer- und innerhalb des Unternehmens können Daten noch einfacher gesichert werden – zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Die neu vorgestellten Features erleichtern vor allem die Arbeit des Administrators, der damit über neue Tools wie Snapshot-Unterstützung, Deduplikation und einfache Remote-Konfiguration verfügt.«
Die neue Deduplizierung reduziert laut Archiware vor allem den Speicherbedarf bei dem Modul Backup2Go beträchtlich. Während der Sicherung werden Duplikate einer Datei erkannt und nicht erneut gesichert, sondern nur ein Verweis auf die bereits bestehende Datei hinterlegt. Dadurch sinken Speicher-Kosten und Recovery-Zeit. Zudem können Daten für eine schnelle Wiederherstellung auch länger auf Disk vorgehalten werden.
Ab sofort kann auch »Mac OS X« ab Version 10.4 als Backup2Go-Server eingesetzt werden. Das Modul arbeitet neben ZFS auch mit dem Standard-Dateisystem HFS+ zusammen und stellt Snapshots zur Verfügung. Generell wurde die neue Version Apple-freundlicher. So kann damit auch die Systempartition unter Mac OS X bootfähig wiederhergestellt werden. Die Wiederherstellungszeit soll dabei je nach Datenmenge und Netzwerkgeschwindigkeit meistens weniger als eine Stunde betragen.
Mit der neuen Version kann ein Administrator nun auch Clients zentral vom Server aus konfigurieren. Sicherungen seien dabei ohne Mitarbeit des Anwenders aktivierbar. Das Backup2Go-Modul laufe dabei für den Anwender unsichtbar im Hintergrund. Darüber hinaus lassen sich mit Templates und Skripts ganze Client-Gruppen automatisch konfigurieren.
Wird die neue Version als Archiv-Programm eingesetzt, dann bietet es nun eine noch effektivere Suche im Archiv: Mit der Eingabe einer Offset-Zeit können beispielsweise Anfangstrailer, Testbilder oder Schwarzblenden übersprungen werden. Zusätzlich lässt sich die Länge der Vorschau festlegen.
Das neue Paket ist ab 500 Euro (für gewerbliche Anwender) erhältlich. Für Kunden mit bestehender 3.1- oder 3.0-Lizenz gibt es ein kostenloses Update auf das 3.2-Release.
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