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[17.12.2009] (eh)
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CSP-Umfrage zeigt: Storage-Kosten steigen nach wie vor

Mehr steigende als fallende Storagekosten (Grafik: CSP)
Mehr steigende als fallende Storage-Kosten (Grafik: CSP)
Allen Konsolidierungsmaßnahmen und Einspartrends zum Trotz: Die Storage-Kosten im Bereich Datenbanken steigen weiterhin. Dies ergab eine Umfrage von CSP, Hersteller der Datenbankarchivierungssoftware »Chronos«, kürzlich unter Teilnehmern der DOAG-Konferenz. Fast jeder Zweite gab demnach an, dass die Ausgaben für Speichermedien derzeit steigen. Dazu zählen nicht nur die Anschaffungspreise, sondern auch laufende Kosten, beispielsweise Strom für Betrieb und Kühlung. Somit addieren sich die Kostentreiber für Datenbanken: wachsende Datenmengen multipliziert mit steigenden Storagekosten resultieren in signifikant höheren Ausgaben.

Die offensichtliche Konsequenz laut CSP: Statt kontinuierlich in immer leistungsfähigere Hardware zu investieren, denken die Unternehmen über neue Konzepte für ihre Datenhaltung nach. Als Lösung bringt CSP ihre Datenbankarchivierungssoftware Chronos ins Spiel. »In Zeiten wachsender Datenmengen müssen die Unternehmen Alternativen finden, um ihre Ausgaben im Griff zu haben«, resümiert Stefan Brandl, Produktmanager Chronos bei CSP. »Bei steigenden Storagekosten ist eine Datenbankarchivierung eine lohnende Alternative zur Neuinvestition in Hardware.« Insgesamt nahmen 70 Unternehmen mit produktiver Oracle-Datenbank während der DOAG-Konferenz an der Befragung teil. Durchgeführt wurde sie in diesem Jahr zum zweiten Mal.

Trend zu größeren Datenbanken ungebrochen
Im Vergleich zur Umfrage im Vorjahr bleibt zwar die Zahl der Unternehmen mit einem Datenbankvolumen von über 5 TByte etwa konstant bei 34 Prozent. Starke Zuwächse sind jedoch bei einem Datenbankvolumen von 1 bis 5 TByte zu verzeichnen: Diese Zahl verdoppelte sich fast von 14 auf 26 Prozent. »In diesem Jahr ist uns aufgefallen, dass der Trend zu größeren Datenbanken ungebrochen ist«, meint Brandl. »Gehen wir nun von einer 5 TByte großen Datenbank aus und nehmen an, dass 85 Prozent der Daten inaktiv sind. Dann kommen wir auf über 4.000 GByte, die bei diesem Unternehmen problemlos archiviert werden können. In diesem Fall kann man sich leicht vorstellen, dass das Einsparpotenzial enorm ist.«

Erstmals fragte CSP auch nach der Anzahl der verschiedenen Datenbankinstanzen in Hinblick auf die Oracle-Versionen. Klarer Favorit ist die »Oracle 10g«, während die 11g-Version meist erst in Testumgebungen verwendet wird. Teilweise sind in den Unternehmen drei oder mehr unterschiedliche Datenbanksysteme oder -versionen im Einsatz. Gerade in diesen Fällen empfiehlt CSP eine herstellerunabhängige Datenbankarchivierung, um langfristig den Aufwand für Administration und Migration zu senken. Andernfalls müsse im schlimmsten Fall für jede Datenbankversion ein eigenes Konzept zur Datenhaltung erstellt und gemäß den gesetzlichen Anforderungen dokumentiert werden.

Ein weiterer Vorteil sei die bessere Performanz in der Produktivdatenbank, wenn Chronos die historischen Daten archiviert. Dabei stünden die aktiven Daten schneller zur Verfügung, da die Indizes effizienter arbeiten und somit schneller das passende Ergebnis liefern. Gleichzeitig ermögliche Chronos weiterhin den Zugriff auf die archivierten Daten, indem diese über verschiedene Schnittstellen bereitgestellt werden. Darüber hinaus könnten die historischen Daten auf kostengünstigere Speichermedien ausgelagert werden.

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Kommentare
von Godwin - Friday, December 18, 2009
liegt das nicht auch daran, dass viele erst jetzt anfangen, ihre Kosten kennenzulernen? Viele denken doch immer noch, dass sich die Speicher/IT-Kosten nur aus dem Anschaffungspreis zusammensetzt.

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