Der Braunschweiger OCR-/ICR-Spezialist Paradatec fokussiert auf der diesjährigen CeBIT (2. bis 6. März 2010) aufs E-Government – und zeigt deshalb im »Public Sector Parc« zusammen mit dem Land NRW eine Lösung auf Basis der Paradatec-Erkennungstechnologie »Prosar-Aida«. Mit Hilfe der Erkennungssoftware werden die von den Beihilfeberechtigten eingereichten Dokumente automatisch klassifiziert und die Abrechnungsinformationen maschinell extrahiert.
Die Lösung wurde gemeinsam von den Ländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz entworfen, ausgeschrieben und vergeben. Den Zuschlag für die Lösung auf Basis der Paradatec-Technologie erhielt die MBG Management Beratungs Gesellschaft (heute: codecentric). Die drei Bundesländer haben nämlich laut Paradatec erkannt, dass eine optimierte Dokumentenbearbeitung für kürzere Durchlaufzeiten sorgt und erhebliches Einsparpotenzial birgt.
Viele Krankenversicherungen arbeiten mit »Prosar-Aida«
Seit Herbst 2009 stellen die Länder nun ihre aktuellen Prozesse der Beihilfebearbeitung auf den neuen mandantenfähigen, landesspezifischen und weitgehend automatischen Ablauf um. Entscheidend für den Zuschlag sei die Ausgereiftheit des Paradatec-Erkennungssystems und dessen Verarbeitungseffizienz gewesen. Mehr als 80 Prozent der in Deutschland verarbeiteten Abrechnungsdokumente privater Krankenversicherungen werden nach Angaben von Paradatec mit ihrer Prosar-Aida-Lösung verarbeitet.
Die Erkennungssoftware könne auch mit hohem Bedienkomfort überzeugen: So können die Länder künftig eventuelle Anpassungen in der Klassifikation und Extraktion selbst übernehmen und halten die Folgekosten überschaubar. Weitere Kriterien waren neben der Verarbeitungsgeschwindigkeit die hohe Genauigkeit sowie die Möglichkeit, später nachvollziehen zu können, warum ein einzelner Beleg bestimmte Ergebnisse liefert. Der Produktivstart ist für Ende März 2010 vorgesehen.
Paradatec auf der CeBIT 2010:
Halle 9, Stand E9 (Public Sector Parc, Land Nordrhein-Westfalen NRW)
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