Nachdem schon das erste Halbjahr für Day Software Holding bestens lief, zeigte die Schweizer auch im zweiten Halbjahr keine Ermüdungserscheinungen. Um 65 Prozent auf 5,6 Millionen CHF kletterten alleine die Lizenzumsätze in den letzten sechs Monaten. Damit stieg in 2009 der Gesamt-Lizenzumsatz um 45 Prozent auf insgesamt 16,5 Mio. CHF. Der Gesamtumsatz des Jahres 2009 lag bei 36,3 Mio. CHF und damit um 31 Prozent höher als 2008.
Renner war ganz klar die neue Web-Content-Management-Plattform »CQ5«, von der erst vor wenigen Wochen die Version 5.3 vorgestellt wurde (ECMguide.de berichtete). »Da das Internet als Vertriebskanal immer bedeutender für eine positive Geschäftsentwicklung wird und Cloud-Computing sowie Social-Media immer verbreiteter sind, wächst die Nachfrage nach einer neuen Art von Content-Management-Lösungen – und zwar der Art, die wir mit CQ5 eingeführt haben«, erklärt Erik Hansen, CEO von Day Software. »2009 haben wir diese neue Möglichkeit sehr genau verfolgt und unseren Schwerpunkt auf wohl überlegte Investitionen im Bereich Marketing und Vertrieb, die Optimierung der Geschäftsprozesse sowie die Ausweitung unseres Partner- und Lösungs-Netzwerks rund um unsere Produkte gelegt. Wir freuen uns, dass diese Strategie 2009 so gut aufgegangen ist, zu guten Ergebnissen geführt und eine ganz neue Dynamik bewirkt hat, und blicken dem Jahr 2010 erwartungsvoll entgegen.«
Viele Neukunden gewonnen
Day hat im vergangenen Jahr 49 wichtige Neukunden gewonnen. Zusätzlich zu den Neukunden-Deals verzeichnete Day umfangreiche Zusatzverkäufe von CQ5 an Bestandskunden. Ende 2009 war CQ5 die am häufigsten eingesetzte Plattform von Day mit der schnellsten Marktakzeptanz im Vergleich zu allen Vorgängerversionen. Nachbestellungen wurden unter anderem von Daimler, Volkswagen, Nissan, Investec, Clifford Chance, Banque Postale, Williams-Sonoma, F5 Networks, Stadt Chicago und InterContinental Hotel Group (IHG) aufgenommen.
Neben der neuen CQ5-Version führte Day im März 2009 zwei neue Lösungen für Unternehmen als Teil seines WCM-Pakets ein: »CQ 5.2 Digital Asset Management« (DAM) und »CQ 5.2 Social Collaboration« (SoCo). Durch die Mitarbeit am »Java Community Process« (JCP), bei OASIS und bei der Apache Software Foundation (ASF) konnte Day zudem branchenweit die Unterstützung einer offenen, standardbasierten Web-Infrastruktur voranzutreiben. 2009 schloss David Nüscheler, Chief Technology Officer von Day Software, die Genehmigung des Content-Management-Standards JSR-283 ab. Damit beendete er die mehrjährigen Bemühungen mehrer Anbieter, die zweite Generation des wegweisenden Standards JSR-170 zu etablieren, der unter der Federführung von Day definiert worden war.
Für das laufende Jahr ist man nach dem Rekordjahr 2009 verständlicherweise zuversichtlich. »Wir sind der Ansicht, dass Day sehr gut aufgestellt ist, um 2010 erfolgreich zu sein«, meint Hansen.
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