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[22.03.2010] (eh)
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Saperion schickt Rechnungsverarbeitung in die Cloud

Saperion: Rechnungseingangsverarbeitung in der Wolke
Saperion: Rechnungseingangsverarbeitung in der Wolke
Die Cloud ist nicht mehr aufzuhalten. Warum also nicht die Rechnungseingangsverarbeitung in die Wolke verlegen, dachte sich der Berliner ECM-Spezialist Saperion. Gedacht. Getan. Gemeinsam mit dem Hosting-Partner IBM hat man nun ein neues Cloud-Angebot konzipiert, das ab Sommer verfügbar sein soll, und einfache und effektive Rechnungseingangsverarbeitung ermöglichen soll.

Saperion setzt darauf, dass der Cloud-Computing-Markt in Deutschland weiterhin im Rekordtempo wächst. Mit einem Marktvolumen von 285 Millionen Euro wuchs der Markt dabei 2009 um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2011 sollen es 564 Millionen Euro sein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die Saperion zusammen mit TechConsult und dem IT-Branchenverband Bitkom durchgeführt hat.

Rechnungsabwicklung birgt großes Sparpotenzial

Die manuelle Abwicklung und Archivierung von Rechnungen kostet Unternehmen sehr viel Zeit und Geld. Je nach Komplexität des Freigabeprozesses, können Unternehmen mit dem neuen Cloud-Angebot jetzt bis zu 60 Prozent gegenüber der Rechnungsabwicklung auf Papier einsparen. Zudem ist in Zeiten von Globalisierung und Internet die herkömmliche Art der Abwicklung nicht länger zeitgemäß.

Hier will jetzt Saperion Abhilfe schaffen: Auf dem mehrmandantenfähigen Portal sollen sich Rechnungssteller einloggen und ihre Forderungen als PDF hochladen können. Zunächst erhält das Schriftstück die rechtlich erforderliche digitale Signatur. Des Weiteren wird automatisch kontrolliert, ob alle Komponenten einer rechtsgültigen Rechnung enthalten sind. Ist das nicht der Fall, wird der Vorgang abgebrochen und der Rechnungssteller benachrichtigt. Anschließend werden die Daten mithilfe eines OCR/ICR so aufbereitet, dass sie dem ERP-System zur Verfügung stehen.

Harmoniert mit ERP-Struktur von SAP und Microsoft

Weitere Vorteile sind laut Saperion eine mögliche nahtlose Integration über erprobte Schnittstellen in die bestehende ERP-Struktur, wie SAP oder Microsoft< »Dynamics NAV«. Auch Unterhaltung und Pflege eines eigenen Archivs könne entfallen. Einzelne Dokumente sollen sich sogar deutlich schneller und einfacher abrufen lassen.

»Vor allem für KMUs liegen die Vorteile auf der Hand. resümiert Saperion-CEO Rudolf Gessinger. »Für sie stellen die Kosten für Anschaffung, Unterhalt und Administration einer solchen Lösung oft eine große, nicht nur finanzielle Herausforderung dar. Der Return-on -Investment ist oft genauso unklar, wie die tatsächliche Verfügbarkeit der Daten.«

Auch Lieferanten sollen vom neuen Portal profitieren, da sie neben Porto-, Druck- und Postaufbereitungskosten von der schnelleren Bearbeitung und letztlich Zahlung der Rechnung profitieren. Dieser Effekt mache sich besonders bei länderübergreifenden Geschäftsbeziehungen bemerkbar, da hier die Brieflaufzeiten nach wie vor erheblich sind.

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