Die eingeleitete Restrukturierung bei dem Berliner Softwarehaus Beta Systems Software greift langsam: Trotz eines leichten Umsatzrückgangs erzielt man im ersten Quartal 2010 eine leichte Ergebnissteigerung. So kletterte das Vorsteuerergebnis (EBIT) auf 0,5 (i.V. -0,1) Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 18,5 (20,3) Millionen Euro zurück.
Für die Zukunft ist Beta Systems verhalten positiv. Denn sowohl im Infrastrukturbereich (Geschäftsbereiche DCI/IdM) als auch im ECM-Lösungsgeschäft seien im In- und Ausland einzelne Großaufträge mit Lizenzvolumina im Millionen-Bereich generiert werden. Demzufolge bewegten sich die Umsatzeinbußen von maximal 10 Prozent im ersten Quartal in allen Segmenten und auf Konzernebene innerhalb der erwarteten Schwankungsbreite für das erste Geschäftsquartal.
ECM-Geschäft scheint wieder Tritt zu fassen
»Ich sehe es als ein gutes Zeichen, dass wir mit einem profitablen ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2010 gestartet sind. Dennoch bleibt die Situation am IT-Markt angespannt und unsere Umsätze im erfahrungsgemäß schwächeren ersten Quartal spiegeln das ebenfalls wider«, erklärt Gernot Sagl, Vorstand von Beta Systems Software. »Aus diesem Grund haben wir unsere Anstrengungen auf der Kostenseite erfolgreich verstärkt. Wir sind jedoch vorsichtig optimistisch und erwarten eine allmähliche Auflösung des IT-Investitionsstaus.«
So erhofft sich Sagl beispielsweise von dem ersten Großauftrag im ECM-Lösungsgeschäft seit fast zwölf Monaten auch eine Signalwirkung: »Die derzeitigen Verhandlungsrunden mit Kunden insbesondere aus dem Finanzsektor stützen diese Annahme, obgleich wir frühestens ab dem dritten Quartal 2010 mit einer Erholung der Nachfrage rechnen.«
Nach mauen Ergebnissen im Vorjahr hatte Beta Systems den ECM-Geschäftsbereich in eine neue Tochter ECM Solutions GmbH ausgegliedert (ECMguide.de berichtete).
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