Bislang waren Automatisierungs-Initiativen in Sachen Rechnungsbearbeitungslösungen vor allem auf »Fortune 1000«-Unternehmen beschränkt. Aber nun setzen anscheinend auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) zunehmend auf automatisierte Rechnungsbearbeitung. Das hat eine Studie des E-Invoicing-Spezialisten Basware ergeben, die in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen PayStream Advisors durchgeführt wurde.
Auch KMUs sehen nun anscheinend die vielfältigen Schwierigkeiten mit manuellen, papierbasierten Bearbeitungsprozessen. Zudem sind Automatisierungstechnologien mittlerweile auch für kleinere Unternehmen erschwinglich.
Zu viel Papier verhindert schlanke Prozesse
Insgesamt gaben 60 Prozent der Befragten an, dass die Vielzahl der eingehenden Papier-Rechnungen in ihrem Unternehmen schlanke Prozesse verhindert. 51 Prozent nannten die zeitintensive, manuelle Bearbeitung als häufige Ursache für auftretende Fehler. Bei 50 Prozent sorgen Papierrechnungen für fehlende Transparenz, was eine effiziente Bearbeitung und pünktliche Bezahlung erschwert.
Der Studie zufolge planen 40 Prozent der befragten Unternehmen, zu Beginn eine E-Invoicing-Lösung einzuführen, um den Versand bzw. Empfang elektronischer Rechnungen zu ermöglichen. Ein daran anschließender automatisierter Bearbeitungs- und Freigabe-Workflow der Rechnungen ist für 21 Prozent der Befragten ebenfalls eine interessante Option, deren Umsetzung sie noch in diesem Jahr durchführen wollen. Vorteil für die interessierten KMUs: Sie können jetzt von den Erfahrungen profitieren, die große Unternehmen bereits mit solchen Lösungen gemacht haben.
»E-Invoicing allein bringt bereits einige Kostenersparnis«
»Die Studie zeigt, dass automatisierte Rechnungsbearbeitung und E-Invoicing Hand in Hand gehen: E-Invoicing allein bringt bereits einige Kostenersparnis«, erklärt Basware-Geschäftsführer Frank Wuschech. »In Verbindung mit einem automatisierten Workflow zur Bearbeitung der Rechnungen lassen sich diese Vorteile aber noch weiter ausbauen.«
Auf der Käufer-Seite nannten 63 Prozent schnellere Freigabezyklen sowie geringe Personal- und Bearbeitungskosten als Hauptvorteile. 25 Prozent schätzen zudem die verbesserte Transparenz in den Bearbeitungsprozess. Lieferanten profitieren vor allem von einer schnelleren Übermittlung der Rechnungen sowie geringeren Papier- und Versandkosten.
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