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[19.12.2011] (as)
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Workflow war gestern, heute ist BPM

Hans Joachim Hübner, Leiter Vertrieb bei SRZ (Bild: SRZ)
Aus Sicht von Hans Joachim Hübner, Leiter Vertrieb beim Anbieter für Capturing-Lösungen SRZ, findet derzeit fraglos ein Wandel weg von der Dokumenten-zentrischen Sicht auf eine prozessorientierte Sicht statt: »Heute ist es notwendig bei der Vorgangsbearbeitung am Frontend über alle notwendigen Informationen zu verfügen. Neben klassischen ECM-Dokumenten zählen, angesichts der zunehmenden Bedeutung von Social Media, Daten aus dem CRM ebenso dazu wie Nachrichten darüber, in wie weit andere Sachbearbeiter in den Vorgang involviert sind«. Digitale Workflows, mit denen man in der Vergangenheit versucht habe derartige Prozesse abzubilden reichen heute vielfach nicht mehr aus und werden zunehmend durch ein umfassendes Business Process Management (BPM) ersetzt. »Workflow war gestern, heute ist BPM«, meint Hübner kurz.

ECM-Softwarehersteller gehen bei der Realisierung der prozessorientierten Sicht unterschiedliche Wege. Während die großen Anbieter bislang fehlende BPM-Kompetenz durch gezielte Firmenakquisitionen auf- und ausbauen, setzen die kleinen und mittelgroßen Anbieter auf Kooperationen mit BPM-Anbietern. »Erklärtes Ziel ist es in allen Fällen, ECM mit Disziplinen wie Business Intelligence (BI), Business Process Managment (BPM) aber auch Data Warehousing unter dem Dach eines umfassenden Enterprise Information Management (EIM) zu verschmelzen«, erklärt Hübner.

Generell eröffnet die Verknüpfung von Applikationen und die Automatisierung von Prozessen ein enormes Produktivitätssteigerungspotenzial. Konkrete Erfahrungen aus dem Bereich der Rechnungsverarbeitung zeigen, dass die Kosten von 50 Euro für die manuelle Verarbeitung auf etwa 2 Euro für die automatisierte Verarbeitung gesenkt werden können.

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