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[23.01.2012] (eh)
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Perceptive: »Wir werden zunehmend eine Lösungs-Company«

Bernd Brückner
Das US-Software-Unternehmen Perceptive Software ist relativ neu auf dem europäischen ECM-Markt. Die Mutter Lexmark sponsert derzeit ihre Tochter an allen Ecken und Enden, damit das Fußfassen hierzulande gelingt. Kürzlich wurde dazu das niederländische Unternehmen Pallas Athena übernommen, und Perceptive unterstellt.

»Mit unseren Technologiefokus rund um Content fühlten wir, dass es an der Zeit ist, unsere Möglichkeiten zu erweitern. Mit Pallas Athena geht es darum, dass wir eine Rundum-Lösung für alle Geschäftsvorfälle anbieten können, bei der eben Content nicht mehr unbedingt im Zentrum der Prozesse stehen muss«, erklärt Bernd Brückner, Regional Director DACH/EE/Turkey bei Perceptive, die Strategie hinter der Übernahme in einem ECMguide.de-Interview. »Am Ende des Tages werden wir mit den Technologien von Pallas Athena unsere Möglichkeiten erweitert haben, die Anforderungen unserer Kunden noch besser erfüllen zu können. Wir bleiben auf jeden Fall eine Software-Company, und wir sind auch eine Technologie-Company. Aber jetzt werden wir zunehmend auch eine Lösungs-Company.«

»ModusOne« ist ein starkes Dokumenten-Kompositions-Tool

Perceptive hat bei ihrer ECM-Lösung »ImageNow« immer sehr stark den »Content in Context«-Ansatz verfolgt. Dieser soll laut Brückner auch weiterhin verfolgt werden: »Aber wir veredeln ihn mit einem ausgereiften Set von Möglichkeiten rund um BPM, Dokumenten-Output-Management und einen revolutionären Process-Mining- und E-Discovery-Tool.«

Brückner verweist hierbei besonders auf das Dokumenten-Output-Management-Produkt »ModusOne« von Pallas Athena: »Es ist ein starkes Dokumenten-Kompositions-Tool, das die Möglichkeiten von unserem ImageNow und die Output-Management-Lösungen von Lexmark deutlich erweitert. Damit lässt sich viel im Process-Management automatisieren. Es gibt uns die Möglichkeiten, sehr smarte Dokumente zu kreieren, um die Informationen in Unternehmen und Organisationen sinnvoll zu bündeln.«

Treiber für den ECM-Markt ist das »Content-Chaos«

Der ECM-Markt läuft offensichtlich derzeit mehr als gut. »Wir haben kürzlich eine Befragung bei unseren Kunden gemacht. Für 60 Prozent, die sich für eine ECM-Lösung entschieden, war der Trigger das zunehmende ‚Content-Chaos’«, erläutert Brückner. »An zweiter Stelle mit 41 Prozent waren im weitesten Sinn Compliance-Gründe – die Kunden sagten, sie können nicht mehr sicher sein, dass ihre Informationen innerhalb des Unternehmens richtig, zuverlässig und vertrauenswürdig sein.

Der generell bedeutendste Treiber sei derzeit aber, dass die Unternehmen das Wachstum der Daten erfolgreich managen wollen. »Dazu gehört auch, dass man rechtzeitig unnütze Daten los wird«, sagt der Perceptive-Manager. »Auch dafür haben wir eine Lösung bei uns mit integriert.«

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