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[24.01.2012] (eh)
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Symantec kümmert sich immer intensiver um E-Discovery

Nun ist es nicht so, dass Symantec dem E-Discovery-Bereich keine Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Entsprechende Funktionen gibt es bereits in »Enterprise Vault«. Und im Frühjahr 2011 verstärkte sich Symantec bereits mit Clearwell, für man über 300 Millionen US-Dollar spendierte. Aber der vehemente Trend zur Cloud zeigte, dass sich hier im Hause Symantec eine Lücke auftat.

Die wird nun mit der bereits abgeschlossenen Übernahme von LiveOffice geschlossen. Damit das bestehende Archivierungs-, eDiscovery- sowie Cloud-Portfolio erweitert. Und parallel kündigt Symantec eine intelligente Information-Governance-Lösung an. Symantec strebt damit eine tiefere Integration seiner Storage- und eDiscovery-Angebote an. Insgesamt besehen Kunden haben nun die freie Wahl zwischen On-Premise- und Cloud- sowie hybriden Mischkonzepten.

Firmendaten werden auf Social-Media-Plattformen geteilt

Mitarbeiter weltweit greifen immer öfter mit ihrem Smartphone oder Tablet-PC auf Firmendaten zu, teilen sie auf Social-Media-Plattformen mit Dritten oder legen die Dokumente in der Cloud ab. Sind Unternehmen in der Lage, diese Informationen durchgehend zu schützen und zugleich entsprechende juristische Vorgaben und Aufbewahrungsregeln einzuhalten, können sie ihren Mitarbeitern erlauben, Daten auf diese Weise untereinander auszutauschen.

Mit der Information-Governance-Software von Symantec sollen Unternehmen nun jene Technologien erhalten, mit denen sie die Risiken bei E-Discovery und Compliance gezielt senken können. Außerdem sollen sich mit der Lösung vorher getrennte IT-Bereiche konsolidieren lassen.

Suchfunktionen nach dem Federated-Search-Prinzip

Dem Nutzer stehen laut Symantec Suchfunktionen nach dem Federated-Search-Prinzip sowie ein gemeinsamer Klassifizierungsdienst von Informationen über verschiedene kritische Datenquellen hinweg zur Verfügung. So würden den Daten Kontextinformationen und ihre Relevanz hinzugefügt, was die spätere Suche enorm vereinfache. Weil Firmen die Themen Sicherheit, die Dauer der Vorhaltung der Daten sowie die E-Discovery-Kriterien zentral verwalten können, würden die Betriebs- und Trainingskosten reduziert.

Einer der einfachsten Schritte, um die Information Governance zu verbessern, ist nach Meinung von Symantec das Aufsetzen eines internen Datenarchivs. Dieses erfüllt viele Aufgaben: Firmen können darin ihre Informationen systematisch einteilen, klassifizieren und speichern und so proaktiv spätere E-Discovery-Vorgänge vereinfachen. Symantec will in diesem Bereich seine Archivierungs- und E-Discovery-Lösungen noch stärker integrieren.

So soll Clearwell, die neue E-Discovery-Plattform von Symantec, als einzige einen zertifizierten Collector erhalten, der direkt auf Daten in dem Archiv von Enterprise Vault zugreifen darf. Nutzer können somit in gleichem Maße Inhalte aus Enterprise Vault zusammentragen wie sie dies über andere Datenquellen im Netzwerk über die Collection-Management-Konsole bereits tun. So wird laut Symantec das Sammeln der Daten beschleunigt und es tritt kein Leistungsverlust bei der Archivierung auf. Außerdem verfügt Enterprise Vault dank des »Data Classification Service« (DCS) über einen Klassifizierungsdienst.

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