Zur »Systems 2006« in München stellte
Pyramid Computer das Content-Adressed-Storage-System (CAS) »iTernity« vor. Die Familie besteht aus vier Systemen und einem Entwicklerkit. Die Archivierungslösung soll speziell kleinen und mittleren Unternehmen eine Alternative zu optischen Jukeboxen offerieren. Die Produkte basieren auf einer patentierten WORM-RAID-Technik sowie
Microsofts »Windows 2003 Server« mit ».net 2.0 Framework«. Eine patentierte CSC-Technik (Content-Storage-Container) soll mit frei wählbarer Kompression, Verschlüsselung (AES256) und SHA512-Hashwerten Daten rechtsicher vor allen Datenmanagementversuchen schützen.
Die Vertriebsrechte für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz hat sich
Headway Technology gesichert. Das Einstiegsgerät »iTernity M750« ist mit zwei 750-GByte-Laufwerken, RAID 1 und einem GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Nettopreis beträgt 9.900 Euro. Die Version mit 1,5-TByte-Nutzkapazität (»M1500«) ist ab 12.990 Euro erhältlich. Die 3-TByte-Variante (»M3000«) kostet 17.290 Euro und das »X4500« mit 4,5 TByte und redundanten Netzteil beläuft sich auf rund 24.000 Euro.
Besonders die günstigen Einstiegskosten sieht
Matthias Trüjen,
Manager Marketing Communications bei
Headway, als wichtiges Kaufkriterium für kleine und mittlere Unternehmen. »Wir waren schon lange auf der Suche nach einem revisionssicheren Festplattenarchiv mit Preisen ab 10.000 Euro.« Das Interesse auf der Systems sei jedenfalls mehr als vielversprechend gewesen. Pyramid selbst positioniert das Archivystem als »Jukebox-Killer«.
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