Der ECM/DMS-Softwarehersteller
ELO Digital Office hat letzte Woche auf der »Systems 2006« in München neues serverbasiertes E-Mail-Archivierungsmodul für
IBM-Lotus-Notes vorgestellt. Nach Angaben eines Sprechers am ELO-Stand sei das herausragende Feature die mandantenbezogene, gleichzeitige Archivierung mehrerer Notes-Systeme mit hohem Datendurchsatz.
Dabei werde die Mail nicht nur als blankes Datenobjekt gespeichert, sondern kontextbezogen mit prozessrelevanten Daten verknüpft. Die einfache Konfigurations-Möglichkeit erlaube eine effektive Administration auch sehr großer Systemumgebungen. Generell entlaste die serverbasierte Archivierung die Lotus-Notes-Server erheblich und ermögliche eine kostengünstige Speicherung der Daten.
Nach Meinung von ELO ist es ein generelles Problem in vielen Unternehmen, dass den Mitarbeitern die E-Mail-Verwaltung zum Großteil immer noch selbst überlassen wird. Es liegt in deren Ermessen, welche Mails aufbewahrt, welche gelöscht werden. Die Begrenzung der zugewiesenen Mailkorbgröße könne sogar dazu führen, dass Mails gelöscht werden, die im Zuge der Dokumentationspflicht bzw. der Compliance-Anforderungen hätten aufbewahrt werden müssen. »Erschwerend kommt bei Lotus-Notes hinzu, dass die Daten in einem eigenen Datenbankformat untergebracht sind und somit kein standardisiertes Langzeitformat gegeben ist«, meint man im Hause ELO
Abhilfe soll nun hier die serverbasierte E-Mail-Archivierung für »ELOenterprise« und »ELOprofessional« schaffen. Diese archiviere Lotus-Notes-Objekte unabhängig vom Dokumententyp. Insbesondere bei großen Installationen spiele sie ihre Stärken aus: Regelwerk gesteuert übernehme sie beliebige Notes-Objekte wie E-Mails, Aktivitäten, Kontakte usw. zur Langzeitarchivierung ins Mail-Archiv. Über Profile lasse sich die Archivierungslogik bis auf das kleinste Detail gruppen- und bereichsbezogen steuern.
Speziell für die revisionssichere Archivierung bietet überdies Eloenterprise eine zertifizierte Schnittstelle zur Ansteuerung der IBM-DR-550-Speichersysteme.
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