Trotz anhaltend rückläufiger Besucherzahlen herrscht eine positive Stimmung auf der Systems. Vor allem die Storage-Area war nach einem allgemein schleppenden Messestart gut besucht. Ein zum Teil hochkarätiges Fachpublikum tröstet die Aussteller über vieles hinweg.
Mit rund 53.000 Besuchern liegt die Systems 2006 erneut deutlich unter den Ergebnissen des Vorjahres (ca. 60.000 Besucher). Die Verantwortlichen hatten aber bereits vorgebaut. »Wir haben zwar unsere Prognose, die 50.000er Marke, übertroffen, aber unser Ziel deutlich darüber zu liegen nicht ganz erreicht«, erklärt
Klaus Dittrich,
Geschäftsführer der
Messe München. »Deshalb haben wir für 2007 Maßnahmen definiert, die wieder zu einer Steigerung der Besucher führen.« Das heißt vor allem, es wird im kommenden Jahr wieder eine Stand-Alone-Messe sein, die nicht parallel zu anderen großen Messen stattfindet.
Wie der Veranstalter richtig erkannte, hat die Parallelität zur Immobilienmesse Expo Real zu Beeinträchtigungen für Aussteller und Besucher geführt. Zu den Kritikpunkten zählen lange Wege zwischen den Hallen ohne Laufband und geschlossene Restaurants. Zudem war das Kongresszentrum ICM durch die Immobilienveranstaltung von der Systems regelrecht abgekapselt. 2007 soll ein noch größerer Fokus auf mittelständische Entscheider sowie Branchenlösungen gelegt werden. Zudem will die Messegesellschaft technische Spezialisten und Fachleute wie IT-Administratoren, IT-Leiter und Entwickler intensiver als bisher mit neuen Informationsangeboten bedienen.
Gut angekommen sind die themenspezifischen Ausstellungsbereiche wie der
Storage Solutions Marketplace. Die IT-Security und die Musterfirma waren die am stärksten besetzten und frequentierten Messesegmente. Eine Stärke der Areas liegt laut Veranstalter in der Bündelung von Kernkompetenzen, Technologien, Themen und Lösungen.
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