Und schon wieder trennt sich
IBM von einem Hardware-Geschäftsbereich. Jetzt ist das Druckergeschäft dran, das zunächst in einem ersten Schritt in ein neues Joint-Ventures namens
InfoPrint Solutions eingebracht wird. Der japanische Elektronikkonzern
Ricoh übernimmt 51 Prozent dieser neuen Firma, und blättert Big Blue dafür 725 Millionen US-Dollar in bar auf den Tisch.
Den Angaben zufolge soll Ricoh im Laufe der nächsten drei Jahre in einem zweiten Schritt auch die restlichen 49 Prozent erwerben. Der Druckerbereich hat laut IBM 2006 rund 1 Milliarde US-Dollar umgesetzt. IBM-
CEO Sam Palmisano sagte, mit dieser Entscheidung könne sich Big Blue »weiter auf sein strategisches Geschäft fokussieren«. In den letzten wurden als Kerngeschäftsfelder mit höheren Wachstumsaussichten Technologie-Dienstleistungen, Software, Highend-Computer und -Server identifiziert.
Dementsprechend gab es bereits große Verkäufe von Hardware-Segmenten. In den letzten Jahren wurde beispielsweise das Festplattengeschäft an die japanische
Hitachi verkauft, der PC-Bereich ging die chinesische
Lenovo Group.
IBM erwartet, dass der Deal mit Ricoh im zweiten Quartal rechtlich über die Bühne geht. Big Blue kann voraussichtlich Vorsteuergewinne zwischen 175 und 275 Millionen US-Dollar verbuchen.
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