Das Unternehmen
InfoPrint Solutions Company (IPS), ein Joint-Venture, das bereits zu Beginn dieses Jahres von
IBM und
Ricoh angekündigt wurde (
ECMguide.de berichtete), hat nun mit weltweit 1200 Mitarbeitern offiziell seine Tätigkeit aufgenommen.
Das Unternehmen entsteht aus der ehemaligen Printing Systems Division von IBM. Mit Abschluss des Vertrags fallen nun 51 Prozent des Joint-Ventures an Ricoh, die verbleibenden 49 Prozent wird Ricoh im Laufe der nächsten drei Jahre schrittweise übernehmen, so dass das Unternehmen zu einer hundertprozentigen Tochter von Ricoh wird.
IPS nimmt seine Geschäftstätigkeit in Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Peru, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan und den USA auf und plant für das dritte Quartal 2007 Expansionen in weitere Länder, abhängig von Genehmigungsverfahren und erforderlichen nationalen Informations- und Beratungsprozessen.
Basierend auf IBMs Printing Systems Division, welche in 2006 ungefähr 1 Milliarde US-Dollar Umsatz generieren konnte, wird sich der Zugriff auf IBMs weltweites Vertriebs- und Distributionsnetz vorteilhaft auf das Joint-Venture auswirken. Die Kundenteams, Geschäftspartner und Händler von IBM werden weiterhin Druck- und Output-Solutions anbieten, wobei IPS künftig als bevorzugter weltweiter Lieferant fungieren wird. Der Infoprint-Handelsname sowie IBMs weit reichende Druckerentwicklungsressourcen sind ebenfalls Teil des Joint Venture.
Infoprint Solutions Company >>