Noch viel zu wenig, nämlich bislang nur ca. 25 Prozent der bundesdeutschen Unternehmen, sind sich über die Bedeutung gesetzlicher Regulierungen wie GoBS, GDPdU etc. für die Archivierung ihrer elektronischen Dokumente im Klaren. Dies ist eines der Ergebnisse einer neue Studie zum Marktpotenzial von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) in Deutschland, die der
VOI – Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. herausgegeben hat.
Der Studie zufolge planen trotzdem ca. 30 Prozent der befragten Unternehmen, die bisher ohne DMS arbeiten, die Einführung einer solchen Lösung. Dabei sind diese Pläne umso konkreter, je größer das Unternehmen ist. Primär sollen die Systeme im kaufmännischen Bereich eingesetzt werden.
Darüber hinaus wurden die Unternehmen mit DMS auch über Erfahrungen mit ihren Systemen befragt, wie sie im Vorfeld der Installation Informationen eingeholt haben und welche Kriterien ausschlaggebend für eine Systemauswahl waren. Unternehmen ohne DMS wurden über Investitionsvolumina für mögliche DMS-Planungen befragt, und solche, die ein Projekt abgebrochen haben, über die Gründe dafür. »Wer die VOI-Marktuntersuchung in die Hand nimmt, erhält eine Vielzahl an Informationen, die er nach seinen Bedürfnissen selektieren und nutzen kann«, erklärt VOI-
Geschäftsführer Henner von der Banck. »Die Aussagen lassen sich beliebig kombinieren und führen so zu immer neuen Ergebnissen.«
Interessenten können die Studie, die von den VOI-Verbandsmitgliedern
Oliver Berndt, B&L Management Consulting GmbH, Volker Halstenbach, Zöller & Partner und
Dr. Dietmar Weiß, DWB Dr. Dietmar Weiß Beratung verfasst wurde, auf der VOI-Website zum Preis von 250 Euro plus zuzüglich Versandkosten bestellen erwerben. Die Durchführung der Interviews erfolgte durch die Studentische Unternehmensberatung der
Universität Mannheim, Integra e.V..
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