Die Nachfrage nach Virtual-Storage-Controller hält unvermindert an.
Hitachi Data Systems (HDS) meldet nun weltweit mehr als 6.000 intelligente virtuelle Controller als ausgeliefert.
Carl Greiner, Senior Vice President Infrastructure & Services des Marktforschungsinstituts
Ovum, sieht HDS darum auch als nach wie vor führend in der Enterprise- und der modularen Virtualisierung auf Basis eines Speichercontrollers. 4.500 Virtual-Storage-Controller als verkauft meldete HDS erst vor einem halben Jahr (
speicherguide.de berichtete).
Nach der Einführung der »Hitachi Universal Storage Platform« im Jahr 2004 stellte Hitachi im Mai 2007 die neue virtuelle Speicherlösungen »Hitachi Universal Storage Platform V« vor (
speicherguide.de berichtete). Sie bietet die Vorteile der hoch skalierbaren externen Speichervirtualisierung und von Thin-Provisioning: Der neue Service »Hitachi Dynamic Provisioning« ermöglicht Kunden, virtuellen Speicherplatz entsprechend dem vermuteten zukünftigen Bedarf zu belegen, allerdings ohne im Vorfeld physischen Speicherplatz reservieren zu müssen. Braucht ein Anwender später zusätzlichen physischen Plattenspeicher, kann weitere Kapazität kostengünstiger zugekauft werden. Die Implementierung erfolgt laut HDS transparent, ohne Unterbrechung unternehmenskritischer Applikationen.
»Hitachi kann die eigenen Speicherlösungen sowie die von anderen Herstellern steuern und bietet ein zentrales Management und zentrale Replikations-Services. Diese Eigenschaften und weitere Speicherservices heben die ‚Universal Storage Platform V’ von einfachen Speichersystemen ab und machen sie zu einer äußerst umfassenden Speicherplattform«, erklärt HDS-
Hu Yoshida CTO von HDS.
IDC Vice President Storage Systems, Richard VillarsA, ist sich sicher, dass die Virtualisierung der Speicherassets in Unternehmen von hoher Priorität ist. Bei IDC gehe man von einer jährlichen Wachstumsrate von 53 Prozent zwischen 2006 und 2010 für Block-Level-Virtualisierung aus. Hitachi betrachtet er durch die intelligenten virtuellen Controller und die neue Speicherlösung USP V als gut positioniert.
Tony Asaro, Senior Analyst bei der
Enterprise Strategy Group (ESG), ist der Überzeugung, dass externe Virtualisierung für Speichernetzwerke unerlässlich werden wird: »Externe Speichervirtualisierung verbindet ansonsten unvereinbare Speichersysteme und bietet wichtige Funktionalitäten wie Datenmigration, heterogenes Remote-Mirroring und intelligentes Tiered-Storage.«
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