Die Bilanz der Systems fällt ernüchternd aus. Mit 42.000 Besuchern verzeichnet die Messe gegenüber 2006 (53.000 Besucher) einen Rückgang von rund 20 Prozent. Nachdem die Ausstellungsdauer auf vier Tage verkürzt wurde, rechneten Marktbeobachter im Prinzip mit diesem Ergebnis. Die Veranstalter hatten sich freilich mehr Zuspruch erhofft.
»Wir haben uns offensichtlich ein zu ehrgeiziges Ziel gesteckt – bei weniger Messetagen die Zahl der Besucher zu steigern«, sagt
Klaus Dittrich,
Geschäftsführer der
Messe München. »Im Nachgang der Messe werden wir sorgfältig analysieren, welche Besucher wir verloren haben. Die Zufriedenheit unserer Aussteller zeigt uns, dass wir in diesem Jahr in der Vorbereitung und Durchführung der Systems einen guten Job gemacht haben.«
Den Besucherrückgang begründet die Messegesellschaft unter anderem mit dem Streik der Lokomotivführer am Donnerstag und am Freitag. Ingesamt zeigten 1.198 Unternehmen aus 28 Ländern ihre Produkte und Lösungen rund um Informationstechnologie und Telekommunikation.
»Um bei den Besucherzahlen in den nächsten Jahren wieder zu wachsen, benötigen wir die Unterstützung der Key-Player der Branche, von denen derzeit einige der Systems fern bleiben«, erkennt Dittrich richtig.
Die nächste Systems findet vom 21. bis 24. Oktober 2008 wieder auf der Neuen Messe München in Riem statt.
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