Peri Grover, Director Tape Automation, Overland Storage
Obwohl
Overland Storage mit Tape-Automationsprodukten bekannt und groß geworden ist, forciert man seit einiger Zeit mit Backup-to-Disk-Appliances auch neue Datensicherungs-Strategien. »Wir empfehlen dem Anwender unbedingt, auf Disk-to-Disk-to-Tape-Strategien (D2D2T) zu setzen«, sagt
Peri Grover, Director Tape Automation bei Overland Storage, im
speicherguide.de-Interview. »Am Ende der Kette sollten die Daten immer auf dem effizientesten Speicher liegen.«
Hintergrund der Empfehlung: »RAID-only-Strategien sind gefährlich«, sagt die Overland-Tape-Experten. »Die RAID-Technologie ist gut, aber sie ist nicht perfekt. Bei den Datenrettungsunternehmen stapeln sich mittlerweile die verunglückten Festplatten aus RAID-Arrays – Trend zunehmend.«
Aber auch die (wieder) aufkommende Diskussion um zuviel Energieverbrauch in Rechenzentren lässt nach Ansicht von Grover viele Kunden wieder zum Tape greifen: »Es ist mehr eine Mischung aus den Themen Business-Continuity, ‚Grüne IT’ und Compliance. Vor allem Grüne IT hat zuletzt viele Anwender umdenken lassen. Denn es macht energie-ökonomisch keinen Sinn, Daten, die man vielleicht wieder einmal braucht, jahrelang täglich im Kreis drehen zu lassen. Wir haben mit Anwender zusammen viele Berechnungen angestellt, und wir sind gemeinsam immer wieder zu dem Punkt gekommen: Die effizienteste Lösung in einer langfristigen Speicherstrategie ist zugleich auch die ökonomischste unter grünen Gesichtspunkten.«
Im Interview geht Grover auch den LTO-4-Trend sowie auf die Konkurrenzsituationen beispielsweise mit
Quantum oder
Tandberg Data ein.
Das komplette speicherguide.de-Interview mit Peri Grover >>Overland Storage >>