Jürgen Obermann, CEO, GFT Solutions
Als »Rundum-Sorglos-Paket« für die E-Mail-Archivierung positioniert der Archivierungsspezialist
GFT Solutions sein neues Paket »inboxx«. Die Lösung eignet sich sowohl für Unternehmen als auch für Provider, die damit einen Online-Archivierungs-Service aufsetzen sollen.
Inboxx, das derzeit in der Version 3.2 vorliegt, gilt vor allem als sehr schnell und einfach zu installieren. »Die typische Installationszeit liegt bei einem halben Tag«, erklärt
Jürgen Obermann, seit kurzem
CEO von GFT Solutions, im Hintergrundgespräch mit
ECMguide.de. Besonders stolz ist man auch auf die Flexibilität: Inboxx versteht
Microsoft-Exchange,
IBM-Lotus-Notes,
Tobit und
Novell-Groupwise, und kann damit in heterogenen Strukturen eingesetzt werden. »Und ein Anwender kann zu jeder Zeit von jedem System zu einem anderen migrieren«, betont Obermann. »Das kann unserer Wissens nach kein US-Anbieter.«
Mittlerweile kann GFT Solutions Obermann-Angaben zufolge auf rund 60 Installationen bei dem E-Mail-Managementsystem verweisen. Das darunter liegende Archivsystem »GFT hyparchiv 7.0« sei bereits rund 1.500 Mal installiert. »Wir können damit eine extrem stabile Lösung vorweisen«, freut sich Obermann.
Mit Inboxx werde der IT-Aministrator und der E-Mail-Anwender von seinen überlasteten, instabilen und nur mit großem Aufwand zu managen E-Mail-Systemen »endlich wieder handlungsfrei«, erläutert der Unternehmenslenker. »Unternehmen brauchen dringend eine Lösung, um die E-Mail-Flut unter Kontrolle zu bringen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die gesetzlichen Anforderungen und Compliance-Vorgaben eingehalten werden. Wir sind sicher, mit Inboxx diese Lösung gefunden zu haben.« Die Kosten für die Software liegen bei 30 bis 50 Euro pro Postfach.
Eingehende und ausgehende Mails sowie Dateianhänge werden mit Inboxx wahlweise manuell oder regelbasiert automatisch sicher abgelegt und archiviert. Diese lassen sich anschließend mit Hilfe der intelligenten Volltext-Suchfunktion schnell und einfach wieder aus dem Archiv zurückholen. Obermann bezeichnet Inboxx als »eine stabile, skalierbare Lösung dar, die den Speicherbedarf deutlich reduziert, weil jede E-Mail nur noch aus einem lediglich 2 KByte großen Link besteht«.
Mehrfach vorhandene an E-Mails angehängte Dateien würden automatisch entfernt – Deduplizierung also inklusive. »Wir entlasten bestehende Storage-Systeme«, erläutert Obermann, »mit unserer Software muss kein neues Storage-System installiert werden.« Wenn Inboxx vom Administrator installiert sei, merke der Anwender bis auf ein paar Icons in seiner gewohnten Mail-Oberfläche überhaupt nicht mal, dass es ein neues E-Mail-Managementsystem gebe.
Bei den darunter liegenden Storage-Systemen arbeitet Inboxx mit allen marktgängigen zusammen: Von
EMC über
NetApp bis beispielsweise hin zu
IBM, Hitachi Data Systems und
HP. Neuerdings komme von Anwendern die Nachfrage nach Blu-ray-Jukeboxen, dies werde in der nächsten Version realisiert.
Derzeit gibt es laut Obermann viele Gespräche mit Storage-affinen VARs, die mit Inboxx eine E-Mail-Archiv-Komplettlösung strickten. Er rechnet in der nächsten Zeit mit entsprechenden Ankündigungen. Außerdem gebe es Kontakte zu E-Mail-Hosting-Unternehmen, die damit einen ergänzenden Online-Archivierungs-Service offerieren könnten. »Wie wollen beispielsweise Telkos in die Lage versetzen, mit Archivierungsdienstleistern wie
Iron Mountain oder
Zantaz konkurrieren zu können«, sagt Obermann. Diese Dienstleister finden derzeit regen Zulauf, Zantaz beispielsweise wurde kürzlich von
Autonomy übernommen (
ECMguide.de berichtete).
GFT Solutions ist innerhalb des
GFT-Konzerns ein schnellwachsendes Unternehmen.
Jochen Moser, COO des Unternehmens, erläutert ergänzend, dass man derzeit Umsätze im kleinen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erziele.
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