Anwenderunternehmen suchen nach Alternativen zum Kauf von Software, denn der Software-Anteil an den IT-Gesamtausgaben steigt. Je nach Branche und Mitarbeitern liegen die Ausgaben für Software-Produkte zwischen 20 und 42 Prozent des gesamten IT-Budgets.
Anwenderunternehmen suchen nach neuen Lizenzmodellen. Heiß diskutiert wird im Moment das Geschäftsmodell Software-as-a-Service (SaaS). Was steckt dahinter?
SaaS ist ein Modell, bei welchem Provider Software über das Internet bereitstellen. Der Anwender bezieht somit einen Applikations- und Infrastrukturservice. Bezahlt wird nach einem Subskriptionsansatz. Im Gegensatz zu On-Demand-Services, die nur partiell beauftragt und genutzt werden, ist SaaS definiert als extern bereitgestellte Applikation, welche regelmäßig im Unternehmen benutzt wird. Die Skalierbarkeit ist bei beiden Modellen gegeben.
Obwohl sich die Experten einig sind, dass dem SaaS-Geschäftsmodell die Zukunft gehört, trauen Anwender hierzulande diesem Ansatz noch nicht ganz über den Weg. Vor allem die notwendigen kundenspezifischen Anpassungen der Software und eine tiefer gehende Integration in die Gesamtinfrastruktur beim Anwender sehen Skeptiker als größte Hürden beim SaaS-Konzept.
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