Forensische Aufbewahrung und Schutz aller relevanten E-Mails und Dateien in Unternehmen für den Fall von Rechtsstreitigkeiten, und das auch ohne ständige Netzwerkverbindung – das war bisher ein Problem für viele Unternehmen. Nach Meinung der
Autonomy-Tochter
Zantaz ist das Problem mit ihrer Softwarelösung»Desktop Legal Hold« nun gelöst. Denn Rechts- und IT-Abteilungen in Unternehmen sollen mit dieser branchenweit ersten umfassenden Softwarelösung die gesetzlich vorgeschriebene Datenaufbewahrung auf Desktops und Laptops erwirken können.
Im Gegensatz zu anderen Systemen setze nämlich Desktop-Legal-Hold für die Discovery keine ständige Netzverbindung voraus, da die Daten und Metadaten lokal und kontinuierlich in Echtzeit aufbewahrt werden. Die Lösung fixiere die ursprünglichen Dateien am jeweiligen Speicherort und könne sie jederzeit abrufen, sobald eine Internet-Verbindung hergestellt ist. Mithilfe einer Konzept- und Schlüsselwortsuche für den juristischen Bereich würden alle relevanten Informationen zu Rechtssachen aufbewahrt. Dabei werde der Prüfpfad und die forensische Glaubwürdigkeit beibehalten, und so das Risiko gesetzlicher Strafen und Sanktionen bei Nichteinhaltung der »Federal Rules of Civil Procedure« (FRCP) zur E-Discovery drastisch verringert.
Hintergrund der Neuvorstellung ist der Bericht »Warning: Combine Process Methodology und Technology to Execute Litigation Holds« von
Forrester Research vom Juli 2007, in dem
Barry Murphy schreibt: »Die US-Gerichte zeigen keine Gnade gegenüber Unternehmen, die nicht gewusst haben wollen, mit welchen Prozessen oder Technologien potenziell relevante Daten bewahrt werden können. In den Augen des Gerichts gibt es einfach keine Entschuldigung dafür, Informationen nicht auffinden zu können – seien es E-Mails, Instant-Messages, Voice-Mails, Desktop-Dateien oder sogar ERP-Daten – wenn diese angefordert werden.«
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