6 Prozent Kursabschlag nach EMC-Zahlen (Quelle: Yahoo)
Der Storage-Marktführer
EMC konnte im vierten Quartal (31. Dezember) die Analystenschätzungen schlagen. Ausgewiesen wurde ein Umsatzplus von 19% auf 3,83 (i.V. 3,21) Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn lag bei 525,7 (388,8) Millionen US-Dollar bzw. 24 (18) Cent je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 22 Cent sowie einen Umsatz von 3,66 Milliarden US-Dollar erwartet. Damit hat EMC seit 18 aufeinander folgenden Quartalen ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt.
Der Gesamtumsatz für das Jahr 2007 ist verglichen mit dem Vorjahresergebnis 19 Prozent auf 13,23 (11,16) Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Nettogewinn nach GAAP lag 2007 bei 1,67 Milliarden US-Dollar oder 0,77 US-Dollar je Aktie, 43 Prozent mehr als der in 2006 ausgewiesene Gewinn von 0,54 US-Dollar pro Aktie.
Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 17 Cent sowie einem Umsatz von 3,38 Milliarden US-Dollar. Die Aussichten von EMC für das Gesamtjahr 2008 – rund 15 Milliarden US-Dollar Umsatz und 1,04 US-Dollar Gewinn je Aktie – stimmte indes die Börsianer nicht zufrieden. Zusammen mit dem schwachen
VMware-Kurs (EMC hält an dem Virtualisierungsmarktführer die Mehrheit) musste die EMC-Notiz gestern 6 Prozent abgeben.
Wesentlichen Anteil an der deutlichen Ergebnisverbesserung hatte bei EMC im Jahr 2007 die starke Entwicklung im Segment Information-Storage sowie im Bereich Content-Management und Archiving. Für das laufende Fiskaljahr erwartet EMC erneut zweistellige Wachstumsraten. Besonders betont
Joe Tucci, EMCs
Chairman, President und CEO die Tatsache, dass EMC in den Bereichen gut aufgestellt ist, in denen die größten Zuwachsraten bei IT-Ausgaben prognostiziert werden: »Wir legen viel Wert auf Innovationen sowie Entwicklungsarbeit und sind damit bestens darauf vorbereitet, neue Kundenanforderungen wie Web 2.0, Virtualisierung, Compliance und auch neue Online-Modelle für Software-Beschaffung und -Nutzung zu bedienen.«
EMC Deutschland >>