Bis zu 16 SAS- oder SATA-Festplatten können eingebaut werden: »VTrak EClass« (Bild: Promise)
Überraschung auf dem
Apple-Storage-Markt: Der Computerhersteller stellt sein eigenes Speichersystem »Xserve RAID« überraschend ein – und empfiehlt stattdessen den Kunden, RAID-Systeme von Drittherstellern einzusetzen.
Einer der empfohlenen RAID-Spezialisten ist
Promise Technology, die mit ihren neuen »VTrak EClass«-Systemen ab sofort ganz offiziell über Apple-Stores und Apple-Händler zu beziehen sind. Die voll redundanten Eclass-RAID-Systeme wurden für »Xsan 2«, dem High-Performance- und Enterprise-SAN unter »Mac OS X«, qualifiziert und freigeben. Jedes System ist ausgelegt, um 26 Data-Streams, 8 Bit unkompromiert, den Applikationen zur Verfügung zu stellen.
Die Eclass-Systeme unterstützen laut Promise durch optimierte Datentransferraten die Anforderungen der führenden Videobearbeitungs-Suite »Final Cut Studio«. Über das Apple-SAN Xsan-2 werden die Systeme mit 4-GBit/s-Fibre-Channel angebunden und integriert. Es werden dadurch Datentransferraten von bis zu 1.400 MByte/s im Lesemodus und 617 MByte/s bei Schreibzyklen erreicht.
Jedes Storage-System im 3U-Bauformat verfügt über bis zu 16 eingebaute SAS- oder SATA-Festplatten und kann bei Bedarf mit einem weiteren 16-Bay-System erweitert werden. Somit ergeben sich bis zu 24 TByte Brutto-Kapazität. Die Systeme sind werkseitig mit zwei RAID-Controllern ausgestattet, die active/active-Failover/Failback ermöglichen.
Promise nennt Einstiegspreise, die bei ca. 10.000 Euro brutto beginnen.
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