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[25.02.2008] (kfr)
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Archivierung mit Bandlaufwerken

Ultimative Backup-Architekturen sollten nach Expertenmeinung diskbasierte Virtual-Tape-Librarys und konventionelle Bandbibliotheken kombinieren. Ob eine derartige Koexistenz zwischen Festplatte und Magnetbändern auch im Archivumfeld möglich und vor allem sinnvoll ist, ist fraglich.

Entwicklern von Bandlaufwerken ist es in den vergangenen Jahren gelungen mit neuen Technologien und Aufzeichnungsverfahren Kapazität und Transferrate von Tape-Streamern immer weiter zu erhöhen. Auf Grund ihres mechanischen Aufbaus sind Bandlaufwerken jedoch physikalische Grenzen gesetzt. Immer größere Datenmengen und – damit verbunden – immer kleinere Sicherungsfenster sorgen dafür, dass heute schnelle Disk-Arrays die erste Wahl für Datensicherung und Wiederherstellung sind.

Entwicklern von Bandlaufwerken ist es in den vergangenen Jahren gelungen mit neuen Technologien und Aufzeichnungsverfahren Kapazität und Transferrate von Tape-Streamern immer weiter zu erhöhen. Auf Grund ihres mechanischen Aufbaus sind Bandlaufwerken jedoch physikalische Grenzen gesetzt. Immer größere Datenmengen und – damit verbunden – immer kleinere Sicherungsfenster sorgen dafür, dass heute schnelle Disk-Arrays die erste Wahl für Datensicherung und Wiederherstellung sind.

Die Anbieter von Bandbibliotheken tragen dieser Entwicklung Rechnung. Fast jeder hat mittlerweile auch diskbasierte Backup-Systeme in seinem Portfolio, die – oft ausgestattet mit Deduplikations-Technologie – die Abkehr von der traditionellen Bandsicherung weiter fördern. Das Einsatzspektrum für Bandsysteme verschiebt sich vom Backup sukzessive in das Archivierungssegment.

»Seit für LTO auch WORM-Funktionalität zur Verfügung steht, kommt dem Magnetband bei der Archivierung wachsende Bedeutung zu«, glaubt Frank Roszyk, Geschäftsführer bei Tandberg Data. Ab LTO-Ultrium 3 wird das WORM-Verfahren von den Laufwerken in Verbindung mit entsprechenden WORM-Medien unterstützt. Vorhandene Tape-Librarys können mit aktuellen Laufwerken der jeweils neuesten Generation bestückt und in das Archivierungskonzept einbezogen werden. Auch im Vergleich mit optischen Wechselspeichern hat das Band, nach Roszyks Meinung, die Nase vorn. »Die bei der Archivierung zum Einsatz kommenden optischen Speichersysteme wie WORM-Disks eignen sich sicherlich für digitale Archive, auf die oft und performant zugegriffen werden muss. Doch sind diese Systeme in der Regel kostspielig und im Bereich KMU kaum rentabel.«

Das Marktforschungsinstitut IDC kommt in einem Bericht zu dem Schluss, dass sich die Anforderungen an Archivierung, Datenschutz und Disaster-Recovery durch Fusionen und Betriebsübernahmen geändert haben. Aus diesem Grund setzen, so die Analysten, immer mehr Anwender auf integrierte Platten- und Bandinfrastrukturen, die über geeignete Speicherverwaltungs-Software gesteuert wird.

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