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[28.02.2008] (eh)
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Postpath: Viele schrecken vor Exchange-Migration zurück

Je mehr Mitarbeiter mobile Geräte nutzen, desto drängender wird die Aufgabe für die IT-Abteilung, diese Geräte in eine E-Mail- und Collaboration-Infrastruktur einzubinden. Das bedeutet, dass Mitarbeiter volle E-Mail-Funktionalität, Kalender mit Gruppenzugriff und größere Posteingangsordner unterwegs ebenso brauchen wie am heimischen Schreibtisch. Gleichwohl schrecken auch mehr als ein Jahr nach deren Markteinführung immer noch viele Unternehmen davor zurück, ihre »Microsoft Exchange«-Infrastruktur auf die Version 2007 zu bringen. Gründe sind vor allem die Komplexität sowie der Kosten- und Zeitaufwand einer solchen Migration.

Die sind die Ergebnisse zweier von PostPath in Auftrag gegebenen Umfragen in Unternehmen mit 1.000 bis 6.000 E-Mail-Nutzern. Das Veröffentlichen der Ergebnisse kommt freilich nicht von ungefähr: Postpath ist Anbieter des einzigen Linux-basierten E-Mail- und Collaboration-Servers, der alle Exchange-Schnittstellen genau nachbildet und damit Microsoft-Exchange vollständig ersetzen kann. Auch bietet Postpath mit der »VMware Edition« die erste in Unternehmen einsetzbare virtuelle E-Mail-Server-Umgebung. Postpath empfiehlt sich damit klar als MS-Exchange-Alternative.

Trotzdem: Die Umfrageergebnisse, die 2007 von Osterman Research durchgeführt wurden, sind interessant. »Egal ob multinationaler Konzern oder kleiner Mittelständler – im Jahr 2008 müssen sich alle mit der zunehmenden Mobilität der Mitarbeiter und mit der Migrationsfrage bei Microsoft-Exchange auseinandersetzen, weil ihre bestehende E-Mail-Server-Infrastruktur nicht mehr ausreicht«, meint Duncan Greatwood, CEO von Postpath, fest.

Haupttrends: Exchange-Migration zu teuer, insbesondere für den Mittelstand, und zunehmende Systemkomplexität durch Mobilität:
► Auf Unternehmen und Behörden sollen enorme Migrationskosten zukommen, wenn sie sich für die Umstellung auf Microsoft Exchange 2007 entscheiden. Diese werden auf bis zu 500 US-Dollar (rund 340 Euro) pro Benutzer veranschlagt. Darüber hinaus sei eine solche Migration enorm komplex und zeitaufwändig.
► Mittelständische Unternehmen stehen unter dem Druck, ihren Anwendern Gruppenkalender, Unterstützung mobiler Funktionen und große Posteingangsordner anzubieten – und stellen fest, dass sie sich den dafür unter Microsoft-Exchange notwendigen Aufwand weder finanziell noch zeitlich leisten können.
► Mit der Zunahme mobiler Mitarbeiter steigt die Anforderung an die IT-Abteilung, für eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte und Anwendungen ausreichend Connectivity und Support bereitzustellen. Hierzu müssen sie mehrere unterschiedliche Server im Blick behalten.
► Auf Client-Seite steigt der Bedarf nach gemischten Umgebungen. Outlook bleibt der Standard in Unternehmen, allerdings kommen Web-2.0-Webmail und Instant-Messaging hinzu. Diese sind aber mit Exchange und Outlook nur begrenzt interoperabel.

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