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[28.02.2008] (eh)
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CeBIT: Solitas’ neues »InfoStore 9« wird ECM-System

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Roland Böhme, Geschäftsführer, Solitas Informatik
Kräftig aufgewertet hat die SoftM-Tochter Solitas Informatik ihr DMS-Paket »InfoStore«. Die neuen Features sind so umfangreich, dass eine komplett neue Release-Nummer vergeben wurde. »InfoStore 9« bietet zusätzliche Optionen zur revisionssicheren Archivierung auf handelsüblichen Festplatten, erweiterte Funktionalität für Volltext-Retrieval inklusive OCR sowie neue Lösungen für Workflow und digitale Signatur. Infostore ist bekanntermaßen das marktführende DMS auf Plattform «IBM System i«.

Bereits im Release 8 erfüllt Infostore wichtige Anforderungen an ein System für Enterprise-Content-Management (ECM). So ist es nahtlos in Office-Programme und ERP-Systeme integriert und ermöglicht damit das Dokumenten-Handling (Ablegen, Indizieren, Zuordnen, Recherchieren, Archivieren) direkt aus den Anwendungen. Unterstützt wird auch ein umfassendes E-Mail-Management mit serverseitiger Anbindung unterschiedlicher Mail-Systeme (Microsoft-Exchange, Lotus-Notes, Novell-Groupwise). Im neuen Release 9, das auf der »CeBIT 2008« erstmals mit vollem Funktionsumfang zu sehen ist, kommen weitere wichtige ECM-Komponenten hinzu.

So können mit dem neuen Release sämtliche Textinformationen – auch aus gescannten Dokumenten – per OCR-Erkennung erfasst und sodann vom Volltext-Server verwaltet werden. Zu den unterstützten Formaten zählen PDF, TXT, DOC, TIF, JPG sowie SCS, IPDS und AFPDS. Neben der Suche nach beliebigem Text sind auch die Recherche mit Platzhaltern sowie die kontextsensitive und assoziative Suche möglich. Auch bereits archivierte Dokumente können nachindiziert werden; somit lässt sich die Suche in alten Datenbeständen deutlich optimieren.

Ab Release 9 profitieren Infostore-Anwender in besonderer Weise von der neuen technischen Möglichkeit, Daten auf Harddisks zu archivieren. Der Einsatz dieses preisgünstigen und leistungsfähigen Mediums basiert auf der »SnapLock«-Technologie, die aus der jederzeit löschbaren und überschreibbaren Festplatte ein nur noch einmal beschreibbares Medium (WORM: Write Once Read Many) macht, indem sie das Überschreiben gespeicherter Daten blockiert. Durch die Nutzung moderner Festplattensysteme als Archivierungsmedium wird der Zugriff auf die Dokumente wesentlich schneller. Während das bisher übliche Medium, die Optical-Jukebox, je nach Fabrikat und Auslastung fünf bis 20 Sekunden benötigt, um ein Dokument anzuzeigen, reagiert ein leistungsfähiges Festplattensystem bereits nach Sekundenbruchteilen. Ein weiterer Vorteil ist die unkomplizierte Erweiterbarkeit der Kapazität im laufenden Betrieb aufgrund der Skalierbarkeit von Harddisks. Release 9 unterstützt die Archivierung mit den Systemen »IBM N3700«, »NetApp FAS«- und »NearStore«-Systemen sowie Sun-StorageTek-NAS-Systeme.

Mit der Vielzahl der neuen Features wertet Roland Böhme, Geschäftsführer von Solitas, das neue Release als »Meilenstein bei der Transformation vom elektronischen Archiv zum ECM-System«. Infostore 9 wird Ende März 2008 zum Vertrieb freigegeben.

Solitas Informatik auf der CeBIT 2008:
Halle 5, Stand C16

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