Kamyar Niroumand, CEO, Beta Systems Software
Das Berliner Softwarehaus
Beta Systems Software meldet sich nun auch mit einem in schwarzen Zahlen geschriebenen Geschäftsjahr 2007 zurück. Mit einem EBIT von 5,8 (i.V. -15,6) Millionen Euro erzielte der ECM-Spezialist das bislang beste Betriebsergebnis seit Börsengang.
Die Umsätze im Softwarelizenz- und Services-Bereich stiegen im Jahr 2007 dabei um 6,9 Prozent auf 29,0 (27,1) Millionen Euro bzw. um 14,9% auf 14,5 (12,6) Millionen Euro. Der Gesamtumsatz ging durch die planmäßige Reduzierung des Hardwaregeschäfts auf 88,6 96,6 Millionen Euro zurück. Bereinigt um die Hardwareumsätze nahm der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% zu. Als Gründe für das gute Ergebnis nennt Beta Systems die Fokussierung auf das margenstarke Softwarelizenz- und Services-Geschäft, die optimierte Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Maßnahmen im vertrieblichen Bereich.
Unter dem Motto »25 Jahre High-Tech und Innovation« feiert Beta Systems in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Für das Geschäftsjahr 2008 plant Beta-
Vorstandsvorsitzender Kamyar Niroumand aufgrund der anhaltend guten Auftragslage bei leichtem Umsatzwachstum eine EBIT-Marge im oberen einstelligen Bereich sowie eine zweistellige EBITDA-Marge. Voraussetzung hierfür sei freilich die Profitabilität aller drei Geschäftsbereiche. Das Beta Systems auf einem interessanten Turnaround-Kurs ist, deutete Niroumand bereits letztes Jahr im
ECMguide.de-Interview an (
ECMguide.de berichtete).
Beta Systems geht davon aus, die nachhaltige Ergebnisverbesserung durch die Konzentration auf das Geschäft mit Softwarelizenzen und Services, den Ausbau der Kundenbeziehungen, vor allem in den Branchen Finanzdienstleistungen und Industrie, den Ausbau des globalen Partnergeschäfts und die weitere Umsetzung der Produkt- und Vertriebsstrategie »Beta 4Agility« (
ECMguide.de berichtete) zu erreichen. Niroumand geht jedenfalls fest davon aus, die Ziele zu erreichen – er kaufte vor rund zwei Wochen 100.000 Beta-Aktien.
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