Karl Heinz Mosbach, Geschäftsführer, ELO Digital Office
Na also, miteinander sprechen hilft immer. Nachdem sich noch letzte Woche der ECM-Spezialist
ELO Digital Office und die Marktanalysten vom
Business Application Research Center (BARC) bösartige PR-Meldungen hin- und herschickten und sogar die Gerichte bemühten (
ECMguide.de berichtete), gibt man sich jetzt versöhnlich.
Laut einer gemeinsam veröffentlichten Pressemitteilung sind beide Parteien übereingekommen, dass es wenig Sinn macht, die Geschehnisse der Vergangenheit zu einer dauerhaften Konfrontation eskalieren zu lassen. ELO stellt deshalb dem BARC-Institut als Zeichen des Vertrauens ihre jeweils aktuellen Produktversionen für Testzwecke zur Verfügung. »Wir gehen davon aus, dass BARC unsere Systeme trotz des vorangegangenen Streits unvoreingenommen und neutral bewerten wird«, sagt ELO-
Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach.
Abgesehen von den Negativschlagzeilen dürfte der Disput auch positives bewirkt haben: Zum einen ist die BARC-Studie nun berühmter, als ihre Herausgeber es je gedacht hätten. Denn anscheinend ist ihr Inhalt scharf, dass man deswegen zur Not sogar die Gerichte anrufen muss. Und zum anderen hat ELO offensichtlich so heiße Produkte im Portfolio, dass man noch nicht mal einem Streit mit einem Analystenhaus aus dem Wege geht. Zwangsläufiges Fazit für den unbeteiligten Beobachter: An diesen Produkten muss was dran sein. Die nächste ECM-Studienversion wird mit Sicherheit zu den meistgelesenen in ihrer Zunft zählen.
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