»DCX Backbone« beschleunigt bei KPN Internet-Datenverkehr (Bild: Brocade)
KPN, der größte Kommunikationsdienstleister der Niederlande, hat in seinem Rotterdamer Datencenter zwei »
Brocade DCX Backbones« in Betrieb genommen. Das ist aber noch nicht alles: Laut Brocade plant das Unternehmen, vier weitere im Spiegel-Rechenzentrum in Groningen einzusetzen.
Die neue Technik helfe KPN, den steigenden Datenverkehr und Speicherbedarf im Datenzentrum zu bewältigen, der durch die Ausweitung des Internet- und E-Mail-Verkehrs sowie der Online-Speicherdienste über das neue, landesweiten IP-Glasfasernetzwerk entsteht. Die neuen IP-basierten Dienste von KPN sollen es größeren Kundenkreisen ermöglichen, größere Dateien zu versenden, wodurch die Nachfrage nach höheren Bandbreiten steigt und eine Erweiterung der bestehenden Brocade-Infrastruktur notwendig werde.
»Der Hauptgrund dafür, dass die Wahl auf Brocade fiel, war die branchenweit führende Technologie des Unternehmens«, sagt
Germar Braam, Lead Architect bei KPN. »Der Brocade-DCX-Backbone ist die schnellste Lösung auf dem Markt und wird sich nahtlos in unsere bestehende Infrastruktur integrieren. Das bedeutet, dass wir die Brocade-DCX-Plattformen einsetzen können, ohne dass zusätzliche Investitionen für Personal oder Schulungen erforderlich sind. Dies ist die einzige Plattform, die einen reibungslosen Übergang zu künftigen Technologien wie Converged-Enhanced-Ethernet und Fibre-Channel-over-Ethernet (FCoE) erlaubt, ohne dass unsere Kerninfrastruktur entfernt und ersetzt werden muss.«
Der DCX-Backbone kommt vor allem stark in Deutschland an. Bislang bekannten sich die
Lufthansa und das
Edeka-Rechenzentrum zu der Brocade-Neuentwicklung. Edeka war sogar weltweit der erste Kunde, der ein System installiert bekam.
Brocade Communications Systems >>KPN >>