Georg Moosreiner, Vorstand, SEP
Die neue Version 3.4 der Backup- und Disaster-Recovery-Software »SEP sesam« des Weyarner Softwarehauses
SEP unterstützt neben Netware nun auch den Linux-Kernel von
Novells »Open Enterprise Server 2« (OES). Damit können Netware-Kunden ihre Daten nunmehr sicher auf Linux migrieren.
Wichtigste Neuerungen von Version 3.4 sind darüber hinaus die Sicherung von virtuellen Umgebungen sowie die Integration der Desaster-Recovery-Funktion. SEP sesam 3.4 ist bereits zum Verkaufsstart für die Sicherung von »
SAP R/3« auf zahlreichen Betriebssystemplattformen zertifiziert.
In den kommenden Jahren endet der Support von Novell-Netware. Das Unternehmen bietet zwar seinen Kunden mit dem OES-2 ein Linux-basiertes Nachfolgeprodukt an. Um jedoch bestehende Netware-Installation auf OES-2 zu migrieren, bietet Novell derzeit nur Kommandozeilen-Tools an, die nach Meinung von SEP ein fundiertes Linux-Know-How voraussetzen.
Mit »SEP sesam 3.4« werden dagegen im ersten Schritt alle Daten in einem Backup gesichert, welches einfach über die grafische Benutzeroberfläche von SEP sesam gestartet wird. Anschließend werden die Daten über den Restore-Wizard auf einem OES-System eingespielt. SEP betont, dass zur Migration der Daten keine Installation der Backup-Software auf den Netware-Clients erforderlich ist.
Die Sicherung erfolgt über die »Storage Management Services«-Architektur (SMS), die auf die von Novell bereitgestellten »Target Service Agents« (TSA) zugreift. Diese SMS-Architektur unterstützt die Migration der gesamten Berechtigungsstruktur – bei Novell Trustees genannt – und die vollständige Migration der eDirectory-Daten. Laut SEP gelingt selbst der Umzug kompletter Groupwise-Systeme von Netware auf OES-2 mit SEP sesam.
»SEP sesam gibt die Antwort auf die Frage, wie eine Netware-Anwendung ohne zusätzliche Migrationskosten schnell und sicher auf Linux umgestellt werden kann«, erklärt SEP-
Vorstand Georg Moosreiner. »Auch nach der Migration schützt SEP sesam zuverlässig vor Datenverlust und restauriert im Falle eines Hardware-Schadens den kompletten Server in wenigen Stunden.«
Als weitere Neuerung unterstützt das SEP-Paket jetzt das vollständige Backup von virtualisierten Umgebungen inklusive Host-Betriebssytem und dessen Konfiguration. Mit dem »SEP sesam ESX-Client« und dem VCB (Virtual Consolidated Backup) sollen
VMware-Umgebungen komplett im laufenden Betrieb gesichert werden können. Zudem ermöglich ein Konnektor die Sicherung von Linux-Servern, die
XEN zur Virtualisierung verwenden.
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