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[20.08.2008] (eh)
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PDO: »MO-Medien und -Laufwerke sind nicht ausgestorben«

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Klaus Reuter, Geschäftsführer, PDO Europe
»MO-Medien sind nach wie vor ein attraktives Langzeitarchivierungsmedium, auf das viele professionelle Anwender vertrauen.« gibt sich Klaus Reuter, Geschäftsführer der Prime Digital Optical Europe (PDO), kämpferisch. Der Manager reagiert mit seinem Statement auf einen Bericht in der Zeitschrift »c't«, in dem MO (magneto-optische Medien) sowie Disketten, LS-120 und Zip-Drives gemeinsam als »einst beliebte Speichermedien« sowie als »heute allesamt verschwunden« bezeichnet werden.

»MO-Medien sind keineswegs ausgestorben. Sie werden in Branchen genutzt, in denen über Jahrzehnte ein Zugriff auf Dokumente und Daten sichergestellt sein muss«, erläutert Reuter. »Zum Beispiel setzt man die MO-Technologie nach wie vor in vielen Versicherungen, Banken, Behörden oder im medizinischen Bereich ein. Unser Haus vertreibt 5,25-Zoll-Laufwerke von MaxOptix (Sony) sowie Laufwerke von Konica-Minolta für 3,5-Zoll-Medien in den Formaten 128, 230, 540, 640 MByte und 1,3 GByte. Das 3,5-Zoll-Laufwerk wird in Europa unter der Bezeichnung ‚MO-PRO 1300’ angeboten. Alle Medienformate sind bei PDO erhältlich; auch von Sony, HP, Verbatim und Maxell werden die gängigen Formate angeboten und gehören für diese Unternehmen zum Standardsortiment für langlebige Speichermedien.«

PDO ist ein spezialisierter Anbieter von Datenträgern und Systemen für die Langzeitarchivierung. »Der Anspruch professioneller Anwender unterscheidet sich von den Archivierungsansätzen von Privatverbrauchern«, erläutert Reuter. »Ein Privatmann wird zur Speicherung von Fotos und Dokumenten eher einen USB-Stick, eine Festplatte oder auch eine CD-R oder DVD mit Goldschicht wählen. Die archivierten Daten in Unternehmen wie Banken und Versicherungen stellen einen hohen Wert dar und unterliegen zahlreichen gesetzlichen Anforderungen, beispielsweise der GDPdU. Digitale Geschäftsunterlagen müssen so gespeichert sein, dass sie nicht verändert und jederzeit verfügbar gemacht werden können. Die MO entspricht diesen Vorgaben und ist ohne hohen Energie- und Servicebedarf nach wie vor ein zuverlässiges Medium für die stressfreie Archivierung in vielen Unternehmen und Geschäftsbereichen.«

Prime Digital Optical Europe >>
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Kommentare
von kfr - Wednesday, August 20, 2008
Ich würde der c't nur in soweit widersprechen, die MO-Dinger waren nie wirklich beliebt. Mag schon sein, dass noch ein Firmen MOs rumstehen haben. Aber professionell nutzen kann man die wohl heute nicht mehr.

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