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[28.11.2008] (eh)
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Gingcom-Release 1.8 sichert SQL-Server und Exchange2007

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Gingcom-Appliances: jetzt auch für SQL-Datenbanken ausgelegt (Bild: Gingcom)
Ab sofort sind die »gingcom«-Appliances des Rottweiler Unternehmens gingcom mit erweitertem Funktionsumfang verfügbar. Die Lösung zur Backup-, Storage- und Langzeitspeicherung aller Unternehmensdaten sichert und archiviert nun alle »Windows Server 2008«-Editionen und »Microsoft Exchange 2007«-Server. Außerdem unterstützt das neue Release 1.8 Backup und Wiederherstellung von Microsoft-SQL-Server-2005 und 2008. Damit schließt Gingcom die Sicherungslücke für SQL-Datenbanken. Die Funktionserweiterung gilt für die kürzlich Gingcom-Modelle »T1.2« und »T8.8« (speicherguide.de berichtete).

Die Gingcom-Appliance ist bekanntermaßen die erste Komplettlösung für Backup, Storage und Archivierung von Daten in einem Unternehmensnetzwerk. Sie ist für KMUs mit 25 bis 500 Mitarbeitern ausgelegt.

Backup und Archivierung sind in der Gingcom-Appliance in einer Speicherarchitektur vereint: Zum Einsatz kommt ein Tiered-Storage-System, das auf einem Disk-to-Disk-to-Tape-and-Tape-Backup (D2D2T&T) beruht. Neu an D2D2T&T ist die Vorgabe, dass Daten auf unabhängigen Tapes (T&T) gespeichert werden. Das eigentliche Betriebssystem der Anwendung sitzt dabei auf den RAID-Volumes eines schnellen SAS-Disk-Arrays. Ein separates RAID-Volume – ein hochvolumiges SATA-Array – enthält die Backup-Daten, ein weiteres RAID-Volume mit schnellen SAS-Platten die verschiedenen Datenbanken des Content-Addressed-Storage (CAS). Eine Tape-basierte Nearline-Storage übernimmt die zweite Storage-Ebene und die Archivierung. Die redundante Tape-Strategie bietet eine zusätzliche Ausfallsicherheit.

Eine Offsite-Management-Funktion unterstützt die aktive Anbindung einer zweiten LTO-Tape-Library, die räumlich getrennt von der Gngcom-Appliance arbeiten kann, z.B. in einem separaten Brandabschnitt. Die Anbindung des zweiten Speichers erfolgt über iSCSI.

Das neue Offline-Management ermöglicht es, einzelne Tapes aus dem System auszulagern. Ihre Inhalte werden weiterhin über die Gingcom-Appliance verwaltet. Es verbleibt stets ein Bandvolume mit allen archivierten und gesicherten Daten in der Library, während sich das zweite Volume herausnehmen und extern lagern lässt. Wird im Katastrophenfall oder bei Banddefekten in der Library eine Datei gesucht, die sich auf einem der ausgelagerten Tapes befindet, fordert das System das entsprechende Tape beim Administrator an. Zum Rücksichern der Datei genügt es, das Band in die Gingcom-Appliance einzulegen.

Backgrounder von speicherguide.de über die Gingcom-Technologie >>

Produkt-Review von speicherguide.de über »gingcom T2.2« >>

Gingcom >>
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