Der Einsatz gebrauchter Speichersysteme blüht im Verborgenen, ist allerdings für die Beteiligten ein sehr gutes Geschäft. Hersteller wie
Hewlett-Packard oder
IBM erzielen damit beispielsweise Milliarden-Umsätze, ohne das Neugeschäft maßgeblich zu beeinträchtigen. Geräte aus zweiter Hand dienen nicht nur zur Überbrückung von Liefer- oder Budget-Engpässen bei den Anwendern, sondern werden von den Herstellern und Unternehmen zunehmend strategisch eingesetzt. Je nach Anforderungsprofil muss es nicht immer vergleichsweise teurere Neuware sein.
Grundsätzlich bestehen natürlich zunächst Vorbehalte. Dem möglichen Einsparpotenzial von gebrauchten Geräten stehen vermeintliche Sicherheitsrisiken gegenüber. »Bei genauerer Betrachtung und Einhaltung bestimmter Regeln lässt sich aber feststellen, dass die geforderte Verfügbarkeit auch mit gebrauchten Speichersystemen zu erzielen ist«, erklärt
Manfred Miller,
Geschäftsführer bei
Miller Leasing Miete (MLM). »Zuerst gilt es die Systeme und deren Einsatzgebiete genauer zu definieren. Bei seriösen Wiedervermarktern gibt es häufig Demogeräte oder Leasing-Rückläufer.«
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