»gingcom T1.2«: bereits ab rund 17.000 Euro erhältlich (Bild: Gingcom)
Die »gingcom«-Storage-Appliance wird modular. Ein neues Lizenzmodell des Herstellers
gingcom soll es ermöglichen, dass trotz Budgetrestriktionen in den IT-Abteilungen kleine und mittlere Unternehmen nicht auf eine Komplettlösung für Backup, Storage und Archivierung verzichten müssen. Auf der »CeBIT 2009« legt Rottweiler IT-Spezialist deshalb den Fokus ein neues ausgeklügeltes und modulares Lizenzmodell, das freilich schon ab sofort gültig ist (
ECMguide.de berichtete).
»Jedes Unternehmen hat ganz spezielle Anforderungen an ein System zur Datensicherung. Diese Herausforderungen im Bereich Backup und Archivierung entsprechend Bedarf und Budget des Kunden zu lösen – das ist der Ansatz des Lizenzmodells«, erläutert
Karlheinz Pischke, Leiter Produktmanagement bei Gingcom. Nach dem Baukastenprinzip lassen sich die Funktionen der Gingcom-Appliance wie kontinuierliche Datensicherung (NCDP), Deduplikation oder File- und E-Mail-Archivierung individuell zusammenstellen. Durch einfaches Freischalten von weiteren Lizenzen, beispielsweise für NAS, HSM oder SQL, werde die Appliance somit ihrem All-in-One-Anspruch gerecht. Damit wachse die Appliance mit den Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten mit.
Das Unternehmen offeriert Lizenzen für alle Bestandteile seiner Appliance. Eine E-Mail-Archivierung inklusive Hardware und ohne Begrenzung der Anzahl der Mailserver ist auf Basis der »gingcom T1.2« inklusive aller zeitlich unbegrenzten Lizenzen bereits ab rund 17.000 Euro erhältlich. Die Investition kann hierbei auf einen längeren Zeitraum verteilt werden. Erstmals können kleine oder mittlere Unternehmen damit eine Datensicherung und -archivierung mit einer Produktfunktionalität einsetzen, wie sie sonst nur teure Enterprise-Systeme bieten.
Gingcom betont, dass Unternehmen mit der All-in-One-Lösung ihre IT-Kosten langfristig senken können. Hierfür würden u.a. beispielsweise die Deduplizierung und die drastische Verringerung des Administrationsaufwandes sorgen. Durch die Deduplizierung werden gleiche Daten, die mehrfach im Netzwerk vorhanden sind, nur einmal übertragen und unnötige Duplikate auf dem Backupspeicher vermieden. So kann die bestehende Backup-Infrastruktur viel besser ausgenutzt und Neuinvestitionen vermieden werden. Einsparpotenziale im fünfstelligen Bereich seien so möglich. Ganz nebenbei verringere sich das Backup-Fenster.
Eine intuitive Bedienoberfläche ermöglicht es, Restore- und Such-Aufgaben von Dateien oder E-Mails vom Administrator an die Anwender zu übertragen. Der Administrator kann sich wichtigen strategischen Aufgaben widmen anstatt Dateien zu suchen. Gingcom rechnet vor, dass sich alleine durch den zeitlichen Vorteil die Einsparungen abhängig vom Unternehmen leicht im Bereich von 3.000 bis 5.000 Euro pro Jahr bewegen können.
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