Der Admin-Client der neuen Virtual-Appliances (Bild: Gateprotect)
»Virtualisierung ist ein großer Trend, doch bekommen wir immer wieder mit, dass die virtuellen Systeme oft nur ungenügend in das Sicherheitskonzept eines Unternehmens integriert sind«, sagt
Dennis Monner, CEO des Hamburger Netzwerk-Sicherheitsspezialisten
gateProtect. »Grund ist ein mangelndes Bewusstsein dafür, dass diese Infrastrukturen durchaus reale Sicherheitsanforderungen mitbringen.«
Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen seine Produktpalette an Netzwerksicherheitslösungen für Unternehmen erweitert und präsentiert zur diesjährigen »Systems« (21. bis 24. Oktober in München) erstmals Virtual-Appliances für den Einsatz in
VMware-Umgebungen. Das neue Angebot umfasst die von Vmware zertifizierten Produkte »VMO 125«, »VMA 400« und »VMX 1000«. Die Unified-Threat-Management-Lösungen (UTM) richten sich an Unternehmen, die über virtuelle Umgebungen eine optimale Hardware-Auslastung bei niedrigen Administrationskosten erreichen wollen.
Durch das einfachere Security-Management physischer und virtueller Netze werden laut Gateproctect zudem Vorgaben für Risikomanagement und Business-Continuity leichter eingehalten. Die Virtual-Appliances eignen sich für den Einsatz auf »VMware Player«, »VMware Workstation«, »VMware Server« oder »VMware ESX Server«. Die Steuerung erfolgt wie bei den hardwarebasierten Appliances über die Gateprotect-Oberfläche »eGUI«.
Die Virtual-Appliances sind voraussichtlich ab Mitte Oktober 2008 erhältlich. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der User und startet bei 695 Euro netto.
Gateprotect auf der Systems 2008:
Halle B3, Stand 703
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