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[02.04.2009] (eh)
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GFT inboxx erweitert Unified-Archiving-Konzept

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Systeme nicht mehr im Zentrum: Paradigmenwechsel im Informationsmanagement (Bild: GFT Inboxx)
»Unser Unified-Archiving-Ansatz ist bei vielen Experten und Unternehmen sehr positiv aufgenommen worden«, erläutert Bernd Hoeck, Marketing Director Europe von GFT inboxx im Gespräch mit ECMguide.de. »Viele andere Anbieter sind sogar auf unser Konzept aufgesprungen. Aber während früher Applikationen im Zentrum des Interesses der IT standen, verlagert sich der Fokus zunehmend auf den gesamten Informationsbestand.«

Aus diesem Grund gibt es jetzt eine Feinjustage, bzw. der Archivierungsspezialist stellt sozusagen eine Art zweite Welle des Unified-Archiving-Konzepts vor. Denn es geht um den anstehenden Paradigmenwechsel im Informationsmanagement. Und damit gewinnen zentrale Funktionen wie Analyse, Integration und Migration der Informationen erheblich an Bedeutung – und die sollten sinnvollerweise mit dem Unified-Archiving-Ansatz von GFT Inboxx umgesetzt werden. Basierend auf der Unified-Archiving-Produktfamilie »inboxx« kündigt das Hamburger Softwarehaus nun die dazu erforderlichen Werkzeuge und Services an.

Vor allem beim Punkt Migration stellte GFT Inboxx jüngst fest, dass sich hier ganz neue Services aufsetzen lassen. Im Rahmen einer Kooperation mit Microsoft offeriert man einen Migrations-Service für Anwender, die auf das E-Mail-System »Microsoft Exchange 2007« aufrüsten bzw. umsteigen wollen (ECMguide.de berichtete). Dabei wird aber nicht bloße Migration offeriert. Vielmehr geht es darum, dass vor der Migration der E-Mail-Bestand in alte »Archiv-Daten« (typischerweise rund 80%) und aktuelle »operative Daten« (die restlichen 20%) klassifiziert wird. Beim »Umzug« der E-Mails wandern die alten gleich in ein neues Archivsystem, und nur die aktuellen landen im neuen E-Mail-System. »Das neue E-Mail-System startet also ohne große Altlasten«, betont Hoeck. Bei vielen Installationen habe sich herausgestellt, dass nun nicht mehr so viele E-Mail-Server benötigt würden. »Das kam bei vielen Kunden unglaublich gut an.«

Einen ähnlichen Umzugs-/Migrations-Service könnte sich Hoeck auch für DMS-/ECM-Systeme oder ERP-Systeme vorstellen. Connectoren von GFT Inboxx gibt es bereits für die DMS-/ECM-Systeme von Ixos, Saperion und Easy Software. Im ERP-Segment gibt es Connectoren entweder von GFT Inboxx oder von Partnern u.a. für SAP, J.D. Edwards, Navision, Baan, Varial und Wilken. Darüber hinaus wird die Migration von Informationen zwischen unterschiedlichen Storage-Technologien erleichtert. »In der Vergangenheit hat sich die Technik der Speichersysteme in zehn Jahren typischerweise dreimal geändert«, meint Hoeck. »Damit sind Unabhängigkeit und einfache Migration zwischen diesen Technologien ein großer Vorteil.«

GFT Inboxx kommt der Trend entgegen, dass in Zukunft laut IDC (»The Digital Universe«) mehr als 35 Prozent aller Informationen länger als zehn Jahre aufbewahrt werden müssen. Damit liegt deren Lebenszyklus deutlich über dem der Nutzungsdauer von Anwendungen, Systemen oder Speichertechnologien. In Zukunft werden also die Informationen im Unternehmen Bestand haben, während sich Systeme und Technologien im ständigen Wechsel befinden.

GFT Inboxx >>

Mehr über (E-Mail-)Archivierung im ECMguide.de-Schwerpunkt >>
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