Der Stammsitz von Eibach Federn in Finnentrop (Bild: Eibach Federn)
Das Finnentroper Unternehmen
Heinrich Eibach genießt weltweit einen Ruf als ein führender Hersteller von hochwertigen Federungs- und Fahrwerkssystemen sowie technischen Spezialfedern. Kürzlich wurde das Rechenzentrum mit modernen Blade-Servern, Fibre-Channel-SAN, hochverfügbaren RAID-Systemen und konsequenter Virtualisierung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Dazu gehört ebenfalls ein neues Konzept zur Sicherung der Daten aus dem Dokumenten-Management-System (DMS) mit dem »PoINT Archiver« des Siegener Storage-Spezialisten
PoINT Software & Systems auf den skalierbaren Festplattenspeichern. Selbst eine vorhandene UDO-Jukebox des insolventen Hersellers
Plasmon aus der vorherigen Lösung fand noch einen Verwendungszweck: Sie wird in der neuen Architektur sinnvoll als Replikationsgerät mit zusätzlicher Off-Line-Medienproduktion eingesetzt.
Um die Vorzüge dieser neuen Infrastruktur auch für das DMS inklusive Archivierung nutzbar zu machen, hat sich Eibach für den Einsatz des Point-Archivers entschieden. Hierbei handelt es sich um eine Software, die eine netzwerkweite, automatisierte Dateiarchivierung ermöglicht. Über einen bedienerfreundlichen Assistenten definiert der Anwender Regeln, nach denen die Software die Dateien archiviert, migriert oder löscht. Die Produkteinführung und Mitarbeiterschulung hat der Hersteller selbst übernommen. Das Unternehmen Point hat sich auf die Entwicklung von Softwareprodukten und Systemlösungen zur Speicherung und Verwaltung von Daten auf allen verfügbaren Massenspeichern, wie Festplatten, Magnetbändern und optischen Medien spezialisiert.
Im Rahmen der Konsolidierung wurde das bestehende DMS auf einen virtualisierten Server verlagert. Die DMS-Container werden in einem Verzeichnis auf dem SAN-RAID-System abgelegt. Bereits abgeschlossene Container sind auf einen getrennten und kostengünstigeren Bereich des RAID-Systems archiviert. Dieser ist mittels des »PoINT Tiered Archive File Systems« (Point TAFS) vor Veränderungen geschützt. Um Festplattenspeicherplatz einzusparen, ist die Konfiguration insgesamt so ausgelegt, dass später Container auch durch einen Link (»Reparse Point«) ersetzt werden können.
Da der Point-Archiver alle Speichertechnologien (Festplatte, Band, optischer Speicher) unterstützt, kann die vorhandene UDO-Jukebox als Replikationsgerät in das neue Archivierungskonzept sinnvoll eingebunden werden. Diese zusätzlich abgesicherten Daten werden vom täglichen Backup ausgeschlossen und damit die Backup-Zeit verbessert sowie die dafür benötigten Festplatten- und Bandkapazität verringert.
Die neue Archivierungslösung bietet laut Point wesentlich mehr Funktionalität als das abgelöste Verfahren und ist gleichzeitig durch den Point-Archiver deutlich effizienter zu administrieren. Dank des Point-Archivers sei die Entscheidung von Eibach Federn für den Kauf eines leistungsfähigen und hochverfügbaren SAN-RAIDs leichter gefallen, denn der so konsolidierte Speicher könne alle anfallenden Aufgaben in dem modernen Rechenzentrum übernehmen und sei auch für zukünftige Erweiterungen gerüstet.
Point Software & Systems >>speicherguide.de-Interview mit Point-Manager Thomas Thalmann über Trends bei Archivierungslösungen >>Eibach Federn >>.