Sven Wilms, Vorstand Global Sales, USU
Im Bereich Business-Service-Management, der eigentlich nur von US-Firmen dominiert wird, tut sich einiger Zeit das schwäbische Softwarehaus USU hervor. »USU Valuemation Suite« und »USU Knowledge Center« lauten die Lösungen, womit man hierzulande ganz ansehnlich reüssiert.
Aber jetzt USU größeres vor. Da die Lösungen absolut konkurrenzfähig sind, soll die internationale Präsenz massiv ausgebaut werden. Und dazu hat sich das Softwarehaus
Sven Wilms geangelt, der ab 1. Januar als
Vorstand Global Sales den internationalen Vertrieb ankurbeln soll.
Zuvor hatte der 48jährige, international erfahrene Manager als erweiterter Vorstand bei
IDS Scheer seit 1998 maßgeblich die weltweite Expansion mitgestaltet und konnte deutliche Profit- und Umsatzzuwächse erzielen. In den letzten zwei Jahren verantwortete er als Senior Vice President und General Manager sämtliche Produkt- und Kunden-Aktivitäten in Mitteleuropa. Internationale Erfahrungen sammelte der studierte Wirtschaftsingenieur bereits durch seine 10jährige Tätigkeit bei
IBM, wo er verschiedene Managementpositionen im europäischen Softwarevertrieb bekleidete.
»Was USU hier vorhat, ist nicht nur ein zusätzlicher Vertriebskanal – die Internationalisierung wird vielmehr die gesamte Firma auf ein neues Level heben«, erläutert Wilms im Gespräch mit
ECMguide.de. Das Commitment von USU sei sehr hoch für den Internationalisierungsschritt. »Es müssen sich viele Prozesse und das Qualitätsmanagement anpassen«, meint Wilms.
Die strategische Vorgabe für Wilms lautet, dass der internationale Umsatzanteil von derzeit 7 Prozent sich in zwei Jahren in etwa verdoppeln müsse. Vor allem wird damit erwartet, dass sich die EBITDA-Margen deutlich erhöhen. Schließlich sollen die Lizenzumsätze überdurchschnittlich steigen.
Derzeit ist USU vor allem in der DACH-Region unterwegs. Aber auch in Italien und in Saudi-Arabien ist man erfreulich erfolgreich. in den letzten zwei Jahren konnte USU selbst größte europäische IT-Management-Projekte erfolgreich umsetzen, z.B. bei der
Poste Italiane, Deutschen Telekom oder der
Fiducia. Das US-Analystenhaus
ECP bestätigte kürzlich die weltweite Top-Positionierung für Valuemation im Bereich IT-Service-Management und CMDB-Tools (Configuration Management Database).
Wilms nimmt sich im ersten Jahr vor allem den Rest von Europe nebst Osteuropa vor. Mittelfristig will er dann auch in den USA aktiv werden. Schließlich sind dort »die großen vier« tätig, und dem Wettbewerb müsse man sich stellen. Zu den großen vier zählt Wilms
CA, HP, BMC und
IBM.
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