Messestand der Böwe-Group auf der Drupa 2008 (Bild: Böwe Systec)
Mittelständische Maschinenbauer mit hoher Verschuldung trifft die derzeit wütende Wirtschaftskrise überdurchschnittlich stark. Die Augsburger
Böwe Systec hat hier mit der hochverschuldeten US-Tochtergesellschaft
Bell + Howell einen besonderen Klotz am Bein, da das US-Geschäft noch stärker einbricht als hierzulande.
Jetzt hat Bell + Howell den Geschäftsbereich
Böwe Bell + Howell Scanners an die
Eastman Kodak Company (USA) verkauft. Das ging firmenorganisatorisch verhältnismäßig einfach, da die Scanner-Abteilung immer als relativ selbständige Einheit geführt wurde und nicht in das weltweite Vertriebs- und Servicenetzwerk der Böwe-Group integriert war. Im Jahr 2008 beliefen sich die Umsätze dieser Einheit auf ca. 32 Millionen US-Dollar bei einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
Die Verkaufserlöse, die Böwe übrigens nicht veröffentlicht, dienen der Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten in den USA. Der Verkauf soll bis Ende des ersten Quartals 2009 umgesetzt werden. Die Böwe-Group will sich nun auf die Kernkompetenz im Mailroom-Management stärker fokussieren, heißt es.
Böwe Systec >>