Die
Group Business Software (vormals
Group Technologies) hat sich die Urheberrechte sowie Teile der Vermögensgegenstände der insolventen dänischen
IT Factory A/S gesichert. Wichtigstes Element dieses Erwerbes ist die Platform-as-a-Service-Technologie (PaaS) für so genanntes »Cloud Computing«. Diese Technologie ermöglicht es Group, ihre Lösungen als Software-as-a-Service-Dienste (SaaS) anzubieten.
Bislang hat sich Group mit ihrem Software-Angebot ausschließlich auf traditionelle Inhouse-Installationen konzentriert. Doch es gibt eine zunehmende Nachfrage von Neu- und Bestandskunden nach SaaS-Lösungen. Mit der Akquisition sei man nun in der Lage, der steigenden Nachfrage von Unternehmen nach diesen so genannten »On-Demand«-Modellen gerecht zu werden.
Analysten erwarten, dass bis 2011 Software-as-a-Service-Lösungen zwischen 20 und 25 Prozent des Softwarelizenzmarktes – insbesondere für CRM- und E-Mail-Applikationen – gewinnen werden. Gleichzeitig bedeutet dies, dass mehr als 75 Prozent des Marktes weiterhin auf klassische Installationslösungen setzen.
Da Group auch stark auf den IBM-Lotus-Markt setzt, ergibt es sich erfreulich, dass IT Factory auch auf diesem Gebiet unterwegs war. Dazu gehören die IBM-Lotus-basierten Anwendungen Customer-Relationship-Management (CRM), das Human-Ressource-Management (HRM) und die dazugehörige Entwicklungsumgebung. Zusätzlich ist die »Report Factory Business Intelligence Suite« Bestandteil des Erwerbes.
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