Viele Jahre wurde Transpromo gehypt, jetzt scheint es wirklich langsam zu kommen: Der italienische Erdöl- und Energiekonzern
ENI platziert auf einem Teil seiner Gas- und Stromrechnungen personalisierte Nachrichten und zielgerichtete Promotion (Transaktionsdokumente & Promotion – Transpromo). Für Erstellung und Produktion dieser Rechnungen nutzt er die Softwarelösung »PReS« von
PrintSoft. Mit dieser Maßnahme entfällt die Notwendigkeit, zusätzliche Beilagen oder Flyer zu erstellen und zu versenden – eine Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Kostenersparnis.
ENI lässt etwa 10 Prozent der erstellten Kundenrechnungen personalisieren. Das entspricht einem Umfang von einer Million Dokumenten pro Monat. Verantwortlich für den gesamten Prozess der Dokumentenerstellung, Produktion und Versand ist das Unternehmen
Comdata im Verbund mit der Partnerfirma
Intellidoc. Mittels PReS werden aus einer Textquelle sowohl druckfertige AFP-Daten für die Weitergabe an eine Druckerei erstellt, als auch PDF-Dateien und Indexfiles zu Archivierungs- und Proofing-Zwecken. »Wir haben in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit dem System gemacht«, erläutert
Mauro de Vecchi, Geschäftsführer von Intellidoc. »Zu den Stärken zählen sicherlich die hohe Leistungsfähigkeit, Stabilität und Nutzerfreundlichkeit.«
Bei den für ENI erstellten Druckerzeugnissen handelt es sich um detaillierte Gas- und Stromrechnungen, die personalisierte Informationen und maßgeschneiderte Angebote enthalten. Diese »Transpromo-Dokumente« machen den zusätzlichen Druck von Werbebeilagen unnötig, da alle relevanten Informationen bereits in das Rechnungsdokument integriert sind. Dies senkt den Aufwand und reduziert angesichts der großen Versandmenge einen erheblichen Teil der Portokosten.
ENI betreibt als erster Energieversorger am italienischen Markt diese spezielle Form der Kundenansprache. Es ist dem Unternehmen trotz großer Zuverlässigkeit der Abläufe wichtig, stets die letzte Kontrolle über den Erstellungs- und Produktionsprozess zu behalten: So wird vor der Druckausführung eine Datenstichprobe zur Freigabe an den Kunden geschickt. Laut de Vecchi zeigt sich der Energieversorger rundum zufrieden mit der Leistungsfähigkeit des Systems: ENI überlege derzeit, die gesamte Rechnungserstellung künftig mit PReS zu erledigen – was die Höhe des Druckbedarfs nahezu verzehnfachen würde.
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