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[27.08.2009] (eh)
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Im Interview: Saperion

Rudolf Gessinger, CEO, Saperion

Ein Mittelständler, der sich prinzipiell für eine ECM-Lösung interessiert, fragt noch nicht nach einem Komplettsystem. Der Trend geht anscheinend zunächst eher zu Einzellösungen oder Einstiegspakete, die zu einer ECM-Gesamtlösung ausgebaut werden können.
Wir sprachen mit Rudolf Gessinger, CEO von Saperion, über die Herausforderungen, wie der Mittelstand für eine ECM-Lösung zu begeistern ist, und welche Schritte ein Mittelständler beachten sollte.

Wenn sich ein Mittelstandsunternehmen für ein ECM-System interessiert, wird dann eher eine Komplettlösung nachgefragt? Oder eher zunächst ein Basissystem, das sich mit Komponenten, z.B. für BPM, nachrüsten/erweitern lässt?

 Rudolf Gessinger 
Rudolf Gessinger
Gessinger: Der Mittelstand fragt nicht nach kompletten ECM-Systemen, da der Begriff noch nicht gesetzt ist. Konkret sind Lösungen für Archiv oder Dokumenten-Management, elektronische Rechnungsverarbeitung oder E-Mail-Archivierung von Interesse.

Wie vertraut sind Mittelstandsunternehmen mit der ECM-Thematik? Müssen Sie noch viel Basisarbeit leisten?

Gessinger: ECM-Funktionalität gewinnt auch im Mittelstand immer stärker an Bedeutung. Themen wie Archiv, Dokumenten-Management, Vorgangsbearbeitung oder E-Mail-Archivierung sind populäre Beispiele. Immer stärker werden auch webbasierte Lösungen wie elektronische Kunden- oder Kreditakten nachgefragt.

Ein ECM-System kann sicherlich nicht »so nebenbei« eingeführt werden. Was empfehlen Sie Unternehmen, die in Sachen ECM vorangehen wollen?

Gessinger: Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz eines ECM-Systems ist ein klares Ziel, welches mit der Einführung einer Lösung erreicht werden soll. Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, dass man mit einer kleinen Applikation beginnt. So kann man erste Erfahrungen mit dem System sammeln und Akzeptanz bei den Mitarbeitern schaffen. Üblicherweise denkt der Mittelstand nicht an eine ECM-(Informations-)Plattform, sondern an einzelne Lösungen, die auf Basis des ECM-Systems realisiert werden.

Mit welchen Trends rechnen Sie auf der kommenden »DMS Expo«?

Gessinger: Niederlassungsübergreifende Rechnungseingangsbearbeitung, webbasiere elektronische Akten und nach wie vor E-Mail-Archivierung mit der Integration der E-Mail in die Unternehmensabläufe, wie zum Beispiel elektronische Kundenakten. Die Außenkommunikation per E-Mail läuft in vielen Unternehmen nach wie vor an den definierten Unternehmensabläufen vorbei und erfüllt selten die rechtlichen Vorschriften. Die davon ausgehende Gefahr wird von vielen Unternehmern nach wie vor unterschätzt.

Erste Anbieter offerieren eine Art Managed-Service rund um die Dokumentenverwaltung, also eine Art DMS-as-a-Service bzw. ECM-as-a-Service. Ist das ein Trend, der sich durchsetzen kann? Oder eher ein Hype mit letztendlich wenig Aussichten auf größere Marktanteile?

Gessinger: SaaS ist eigentlich ein altes Thema, nur hieß es damals ASP (Application Service Providing). Wir haben mit der Schweizer Krankenversicherung CSS und dem SaaS-Partner IBM Global Services schon seit Jahren eine ECM-as-a-Service Lösung im Einsatz. Was heute Hype ist, kann übermorgen Realität sein.

Ist aus Ihrem Hause mit einem Managed-Service rund um die Dokumentenverwaltung zu rechnen bzw. offerieren Sie schon etwas?

Gessinger: Ja, Saperion bietet Managed-Services seit vielen Jahren über Partner wie TDS oder IBM Global Services an.
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Kommentare
von UKampffmeyer - Wednesday, September 23, 2009
ECM jetzt!

Also die Webseite der ECM Allianz Deutschland GmbH ist
http://www.ecm-jetzt.de.

Das kleine Video gibt es auch auf Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=XQI0ec-CTBk

Die Broschüre zur Initiative gibts auch auf doXtop http://www.doxtop.com/browse/61539430/wer-nichts-weiss-weiss-zu-wenig---ecm-allianz-deutschland--b.aspx

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